Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.02.2012, 15.59 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Florian Möllers

Wilde Tiere in der Stadt

Inseln der Artenvielfalt

Cover: Wilde Tiere in der Stadt

Knesebeck Verlag, München 2010
ISBN-10 3868731962
ISBN-13 9783868731965
Gebunden, 173 Seiten, 29,95 EUR

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Klappentext

Mit zahlreichen Farbfotos. Die Taube auf dem Dach, die Ente im Park und die Maus im Keller sind uns als Stadtbewohner vertraut. Doch wenn uns plötzlich eine Wildschweinfamilie vor dem Supermarkt über den Weg läuft, wenn ein Wanderfalke über der City kreist und die Füchse in unserem Vorgarten stöbern, sieht das anders aus. Wilde Tiere haben in vielen Städten Deutschlands Einzug gehalten. Florian Möllers zeigt uns, warum die Tiere zunehmend in Städten einen komfortablen Lebensraum finden und wie die Menschen damit umgehen. Seine Landschaftsaufnahmen aus der Hauptstadt sind überraschend stimmungsvoll, seine Tierbilder und Stadtbeobachtungen häufig voller Komik. Ein praktischer Infoteil zum Thema "Stadtnatur erleben" rundet neben den zahlreichen überraschenden Bilddokumenten diesen wunderbaren Band ab.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 10.05.2010

Entzücken breitet sich im Rezensenten Michael Rutschky angesichts der Fotos aus, die Florian Möllers von Wildtieren in der Stadt aufgenommen hat. Denn Rutschky weiß selbst von Begegnungen mit Kanadagans, Fuchs und Graureiher in Berlin zu berichten. Das Buch konstatiere zwar nichts Unbekanntes, wenn es vom Einzug wilder Tiere in die moderne Stadt zeuge, trotzdem lässt sich hier die "quasireligiöse Evidenz" solcher Erscheinungen nachvollziehen, freut sich der Rezensent. Nur den im Geleitwort der Senatorin für Stadtentwicklung ebenso wie in den Texten Möllers vorhandene "kulturpessimistische" Unterton findet Rutschky verfehlt: Schließlich erschlössen sich die Tiere hier ganz neue Lebensräume, und kriegerisch sei dieses Vordringen auch nicht, meint der Rezensent.

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