Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung und Klimaschädlichkeit - das sind die offensichtlichsten Nachteile von Öl, Gas und Kohle. Zudem machen fossile Energien und zentrale Stromnetze unsere Gesellschaft abhängig von Großkonzernen und undemokratischen Regimes. Und für die Entwicklungsländer sind solche gigantischen Infrastrukturen unbezahlbar. Deshalb kann eine ökologische und sozial gerechte Energieversorgung in Zukunft nur aus erneuerbaren Energien kommen. Auch die Atomkraft ist da keine Alternative - schon allein wegen der ungelösten Entsorgungsproblematik.
Woher dieser Mann nur seinen Optimismus nimmt, fragt sich Toralf Staud über dieses Buchs zur Zukunft des Solarstroms und lässt durchblicken, dass der Optimismus eine wesentliche Wurzel in der Tatsache hat, dass sein Autor Chef des Branchenriesen "SolarWorld" ist, der sich eingedeutscht auch im Titel findet und an dem Frank H. Asbeck 25 Prozent der Anteile hält. Dennoch gelingt es dem Autor aus Stauds Sicht, seine Faszination für das Thema bald auf den Leser zu übertragen. Auch die Schilderung der Historie der Solartechnik interessiert Staud - auch deshalb, weil hier nebenbei Asbecks Familiengeschichte als Unternehmnsgeschichte einfließt. Am Ende zeigt sich der Kritiker fast von Asbecks Optimismus infiziert. Gut, das Buch überziehe manchmal, im Prinzip hat es aber, so Staud, Recht.
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