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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Niklas Maak

Der Architekt am Strand

Le Corbusier und das Geheimnis der Seeschnecke

Cover: Der Architekt am Strand

Carl Hanser Verlag, München 2010
ISBN-10 3446234993
ISBN-13 9783446234994
Kartoniert, 240 Seiten, 17,90 EUR

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Klappentext

Mit zahlreichen Abbildungen. Le Corbusiers Bauten sorgten für Verwirrung. War seine 1955 im Dorf Ronchamps in Frankreich errichtete Kirche, die "Notre-Dame du Haut", ein neues Kapitel der Baugeschichte? Oder ein "nicht zu überbietendes Beispiel von Neuerungssucht, Willkür und Unordnung"? Der damals weltberühmte Architekt gilt vielen noch immer als Vertreter einer technokratisch-mechanistischen Moderne. Niklas Maak folgt ihm an den Strand, wo dieser unablässig Steine, Muscheln und anderes Strandgut studierte. Die Objekte, die immer wieder an zentralen Stellen in Le Corbusiers Werk auftauchen, beschäftigen bis heute Architekten auf der Suche nach neuen Formen.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Niklas Maak: Der Architekt am Strand - Leseprobe beim Hanser Verlag

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.03.2010

In der aus seiner Doktorarbeit hervorgegangenen Arbeit über den Architekten Le Corbusier gelingt es Niklas Maak, den kühlen Konstrukteur der "Wohnmaschine" und den "esoterischen Naturmensch" des späteren Werks miteinander zu versöhnen, stellt Laura Weißmüller begeistert fest. Dabei entsteht ein plastisches Porträt Le Corbusiers, und es liest sich auch noch außerordentlich packend und kurzweilig, so die Rezensentin hocherfreut. Der Autor kann in seiner materialreichen Studie nicht nur schlüssig nachweisen, dass die bislang zumeist als farbenfrohes Beiwerk betrachtete Malerei des Architekten bereits Ideen und Konstruktionsprinzipien Le Corbusiers ausprobiert und so als "Versuchslabor" für seine architektonischen Entwürfe gelten kann. Er macht zudem einen Schlüsseltext von Paul Valery ausfindig, der in einem fiktiven Dialog zwischen Sokrates und Phaidros über Architektur die für Le Corbusier so wichtige Seeschnecke als Symbol der "vollkommensten Verkörperung der Naturgesetze" einführt, erklärt die Rezensentin. Daraus habe der Architekt dann seine ganz eigene Synthese von mathematischen Ordnungsprinzipien und Natur konstruiert, die, wie der Autor nachweist, sein Früh- wie sein Spätwerk gleichermaßen prägt, so Weißmüller fasziniert.

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