Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Mit zahlreichen Abbildungen. Le Corbusiers Bauten sorgten für Verwirrung. War seine 1955 im Dorf Ronchamps in Frankreich errichtete Kirche, die "Notre-Dame du Haut", ein neues Kapitel der Baugeschichte? Oder ein "nicht zu überbietendes Beispiel von Neuerungssucht, Willkür und Unordnung"? Der damals weltberühmte Architekt gilt vielen noch immer als Vertreter einer technokratisch-mechanistischen Moderne. Niklas Maak folgt ihm an den Strand, wo dieser unablässig Steine, Muscheln und anderes Strandgut studierte. Die Objekte, die immer wieder an zentralen Stellen in Le Corbusiers Werk auftauchen, beschäftigen bis heute Architekten auf der Suche nach neuen Formen.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Niklas Maak: Der Architekt am Strand - Leseprobe beim Hanser Verlag
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.03.2010
In der aus seiner Doktorarbeit hervorgegangenen Arbeit über den Architekten Le Corbusier gelingt es Niklas Maak, den kühlen Konstrukteur der "Wohnmaschine" und den "esoterischen Naturmensch" des späteren Werks miteinander zu versöhnen, stellt Laura Weißmüller begeistert fest. Dabei entsteht ein plastisches Porträt Le Corbusiers, und es liest sich auch noch außerordentlich packend und kurzweilig, so die Rezensentin hocherfreut. Der Autor kann in seiner materialreichen Studie nicht nur schlüssig nachweisen, dass die bislang zumeist als farbenfrohes Beiwerk betrachtete Malerei des Architekten bereits Ideen und Konstruktionsprinzipien Le Corbusiers ausprobiert und so als "Versuchslabor" für seine architektonischen Entwürfe gelten kann. Er macht zudem einen Schlüsseltext von Paul Valery ausfindig, der in einem fiktiven Dialog zwischen Sokrates und Phaidros über Architektur die für Le Corbusier so wichtige Seeschnecke als Symbol der "vollkommensten Verkörperung der Naturgesetze" einführt, erklärt die Rezensentin. Daraus habe der Architekt dann seine ganz eigene Synthese von mathematischen Ordnungsprinzipien und Natur konstruiert, die, wie der Autor nachweist, sein Früh- wie sein Spätwerk gleichermaßen prägt, so Weißmüller fasziniert.
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Uangenehm plausibel
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








