Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Gabriele Hoffmann
Max M. Warburg
Klappentext
Herausgegeben von der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Der Bankier Max Warburg (1867-1946) hat 75 000 Juden vor dem tödlichen Zugriff der Nationalsozialisten gerettet. Wie er dies vermochte, dieser Frage geht Gabriele Hoffmann in der ersten Biografie dieses großen Hamburgers nach. Max Warburg war ein herausragender Bankier und machte aus der kleinen Bank M. M. Warburg & Co. eine der größten Privatbanken in Deutschland.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.03.2010
Dieses Buch war, so Till Briegleb, schlicht "überfällig". Max M. Warburg nämlich, der Bruder des viel berühmteren Kulturwissenschaftlers Aby Warburg, war eine Figur, die man geradezu im Zentrum wichtiger historischer Verbindungen der Zehner-, Zwanziger- und Dreißiger Jahre sehen kann. Vorsitzender einer höchst erfolgreichen Privatbank, als Jude Nationalist und Unterstützer Deutschlands im Ersten Weltkriegs. Förderer der Demokratie in der Weimarer Republik und, in den Dreißigern dann, bis zu seiner Flucht unmittelbar nach der Reichspogromnacht, Retter Tausender von Juden, deren Auswanderung er nachdrücklich betrieb. Das eine oder andere hat Briegleb gegen den Band schon einzuwenden - eine übergroße "Nüchternheit" etwa und auch die Unterbetonung der problematischeren Seiten Warburgs -, insgesamt aber scheint ihm diese Biografie überaus verdienstvoll.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








