Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Sting

Die Songs

Liedtexte. Englisch-Deutsch

Cover: Die Songs

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN-10 3100210522
ISBN-13 9783100210524
Gebunden, 500 Seiten, 22,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Manfred Allie. Gordon Matthew Sumner, Sohn eines Milchmanns, arbeitete als Bauarbeiter und wurde Lehrer. Doch die Idee, ein eigene Band gründen zu wollen, ging ihm nicht aus dem Kopf. "The Police" stürmte ab 1978 die Charts, und danach tat es Sting solo. Hier legt er zum ersten Mal eine umfassende Sammlung seiner Lieder vor und kommentiert ihre Entstehung. Er schildert, wie er in Paris in einem schäbigen Hotel an Cyrano de Bergerac denkend "Roxanne" schrieb, und warum er dem Song immer noch mag. Er erzählt, welche ganz persönlichen Anteile es in seinen Texten gibt und wie ein kleiner Gedanke alles in Bewegung bringen kann. Unprätentiös und poetisch, bisweilen wild, dann wieder melancholisch. Sting eben.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.03.2010

Georg Klein hat sich geduldig von Song zu Song gelesen und lässt uns wissen: Der alte Sting war schon der bessere, die Lyrics betreffend jedenfalls. In den 130 samt Übersetzung abgedruckten Liedtexten lernt der Schriftsteller den Sänger als einen um Reim, Bild und Gedanken ringenden Verehrer T.S. Eliots kennen, als wahren "Pop-Texter" auch, der ohne Skrupel "night" auf "light" reimt, Kitsch produziert und später zeitgeistgemäß politisiert. Wozu so ein Buch, wenn die Songtexte aus 25 Jahren "Police" und Soloarbeit überall greifbar sind?, fragt sich Klein dann doch. Ein lyrisches Werk hinter den Songs, so scheint es, kann unser Rezensent nicht wirklich erkennen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren