Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Renate Orth-Guttmann. Detective Kathleen Mallory ist anders als die anderen. Seit sie als Kind ihre Mutter verloren hat und bei Pflegeeltern aufwuchs, ist sie eine ordnungssüchtige Einzelgängerin: Ihr Schreibtisch ist stets akkurat aufgeräumt, sie fährt ein frisiertes VW-Cabrio, und an den Wänden ihrer Wohnung hat sie akribisch endlose Reihen von Telefonnummern notiert, die mit ihrer Vergangenheit in Verbindung stehen. Denn Mallory ist davon besessen, ihren leiblichen Vater zu finden. Und nur einer bringt der eigenwilligen Ermittlerin Verständnis entgegen: ihr langjähriger Kollege Riker. Als Mallory Briefe ihres Vaters in die Hände gespielt werden, die wichtige Hinweise enthalten, macht sie sich auf eigene Faust auf, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen. Doch dann geschieht eine Serie von Morden. Der Täter ist offensichtlich auf Mallorys Spur - ohne, dass sie es ahnt. Und ihr Kollege Riker versucht verzweifelt, sie vor dem Schlimmsten zu bewahren ?
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Carol O Connell: "Such mich!" - Leseprobe bei btb
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 04.03.2010
Süchtig nach mehr hat Tobias Gohlis dieser Krimi über New Yorks coolste, gefühlsärmste, penibelste und erfolgreichste Ermittlerin zurückgelassen. Die Szenerie mit ihren schnellen Schnitten zwischen New York, Chicago und der mythischen Route 66 beschreibt der Kritiker als in höchstem Maße surrealistisch. Im Wagen jener ermittelnden Mallory gerät der Kritiker mit dem Roman in Bewegung, rast an Tankstellen, Leichen, Imbissen und Eltern vorbei, die am Straßenrand Tafeln mit den Bildern ihrer verschwundenen Kinder hochhalten. Carol O'Connell inszeniere ihre Detektivgeschichte als traumatisch-groteske Wiederkehr des großen amerikanischen Reisetrecks nach Westen, schreibt Gohlis. Ziel: Erlösung durch Untergang.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 23.02.2010
Nach Empfinden der Rezensentin Sylvia Staude sind die Kriminalromane von Carol O'Connell um Klassen besser als Frank Schätzings Wälzer, weshalb sie froh ist, dass nach dem Goldmann Verlag nun der btb-Verlag sich darum bemüht, ihre Romane hierzulande bekannt zu machen. Auch in O'Connells neuntem Roman um die so beschädigte wie faszinierende Kathleen Mallory, in dem sie einen Serien-Kindermörder an der legendären Route 66 zur Strecke bringt, besticht vor allem durch die ambivalente Persönlichkeit der Polizistin, lobt die Rezensentin. Und so zeigt sie sich auch von der mit zwanghafter Ordnungsliebe und abweisendem Wesen ausgestatteten Protagonistin in Bann gezogen, der man nur mit Mühe Sympathie entgegen bringen kann und die wohl deshalb so reizvoll ist, wie Staude meint.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








