Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Der Glückliche beruht auf der von Roswitha Quadflieg recherchierten Biographie des Dr. L. W. (1888-1959), von 1921 bis 1933 Stadtarzt in Speyer. Schon früh als Querulant verschrien, wurde er mehrfach verwarnt, 1938 wegen Beleidigung Hitlers verhaftet, jedoch aufgrund eines ärztlichen Gutachtens in die Heil- und Pflegeanstalt Lohr verbracht. Hier blieb er 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung im Sommer 1959, inzwischen im 72. Lebensjahr, stürzte er auf einer Wanderung in den Tiroler Bergen - die er mit seiner jüngeren Schwester unternahm - in den Tod.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.02.2010
Von außen betrachtet ist der neue Roman "Der Glückliche" von Roswitha Quadflieg für Meike Fessmann "eine gestalterische Katastrophe". So grässlich wie das Buchcover mit Zellenfoto und unterschiedlicher Typografie ist der Inhalt für die Rezensentin aber nicht! Wobei Fessmann der Meinung ist, dass der Roman eher ein Schauspiel ist, und die Autorin "Rollenprosa" schreibe. Laut Rezensentin wird in "Der Glückliche" die Geschichte des Arztes Leopold Wagner erzählt, der 1938 wegen Beleidigung Hitlers verhaftet und in die Nervenheilanstalt eingewiesen wird, in der er einundzwanzig Jahre bleiben muss. Drei Tage nach seiner Entlassung kommt er bei einem Bergunfall ums Leben. Aus der Sicht von zehn Personen aus Wagners Umfeld nun wird die Vergangenheit wieder aufgerollt, wie Fessmann informiert. Sie lobt das "feine Sprachgespür" der Autorin, die die Psychiatrie als Ort der Narrenfreiheit inszeniert.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








