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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wendy Mass

Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

Ab 12 Jahren

Cover: Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

cbj Verlag, München 2009
ISBN-10 357013718X
ISBN-13 9783570137185
Gebunden, 352 Seiten, 14,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Barbara Küper. Jeremy Fink steht vor einem unglaublichen Rätsel: Eine verschlossene Holzkiste, die den Sinn des Lebens verspricht - das ist alles, was sein verstorbener Vater ihm zu seinem 13. Geburtstag hinterlassen hat. Doch die Schlüssel dazu sind spurlos verschwunden! Neugierig machen sich Jeremy und seine beste Freundin Lizzy auf die Suche danach - und geraten in eine abenteuerliche Odyssee quer durch New York, voll skurriler Ereignisse, köstlicher Süßigkeiten, abgegriffener Spielkarten und wundersamer Begegnungen. Doch was sie am Ende ihrer Reise finden, übertrifft alles, was sie jemals zu hoffen gewagt hätten...

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Wendy Mass - Das Leben ist kurz... Leseprobe beim Verlag

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2010

Auf wunderbar raffinierte Weise setze dieses Buch die von Alfred Hitchcock auf den Begriff gebrachte erzählerische Technik des MacGuffin ein, also das Einführen eines Gegenstands, den alle wollen, der als solcher aber für die Geschichte nicht weiter wichtig ist. Hier ist dies eine Kiste, die der dreizehnjährige Jeremy fünf Jahre nach dem Tod seines Vaters ausgehändigt bekommt. Sie hat sieben Schlösser, aber Jeremy hat keinen Schlüssel. Auf dem Weg bis zur Öffnung der Kiste am Ende des Buchs erlebt er nun mit seiner Freundin Lizzy allerlei Abenteuer in New York, wo dies Buch spielt. Unklar ist zwar, so Tobias Rüther in seiner Rezension, nicht der Ort, sehr wohl aber die genaue Zeit (und zwar auch nur das genaue Jahrhundert) der Handlung. Aber gerade diese zeitliche Ungeklärtheit ermögliche es der Autorin, überzeitliche Wahrheiten über die Erfahrung des Heranwachsens zu präsentieren. Das Ergebnis findet der Rezensent nicht weniger als "lustig, traurig und aufregend" zugleich.

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