Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Übersetzt von Sabine Hübner. Im Sommer 1952 treffen sich zwanzig einflussreiche Männer, um einen geheimen Plan zu beschließen, der die amerikanische Politik der nächsten Jahre steuern soll. Zwei Jahre später findet Eddy Wesley, der aufstrebende schwarze Literaturstar, einen der Verschwörer ermordet in einem Park. Als auch noch Eddys jüngere Schwester spurlos verschwindet, macht er sich gemeinsam mit Aurelia, seiner großen Liebe, auf die Suche nach der Wahrheit. Ihre Fragen und Nachforschungen führen sie mitten hinein ins Herz Amerikas und decken einen Abgrund aus mörderischen Manipulationen auf. Unerwartet findet sich Eddy in der Nähe des Präsidenten wieder und gerät ins Fadenkreuz des FBI; Aurelia, nun Gattin eines hoffnungsvollen Politikers, entdeckt, dass ihr eigener Ehemann tief in das Komplott verstrickt ist. Erst viele Jahre später löst sich das Rätsel - aber da sind die USA längst ein völlig anderes Land.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.01.2010
Ganz überzeugt ist Jonathan Fischer nicht von Stephen Carters neuem Roman "Schwarz und weiß". Laut Rezensent geht es um das Schicksal des schwarzen Amerika, um die dunkle Seite der Macht und Verschwörungen in Harlem, deren Einfluss bis in die Regierung reicht. Fischer betont, dass der amerikanische Schriftsteller das Milieu kennt, das er im Roman beschreibt. Als Jura-Professor an der Yale University ist der 55-jährige Afroamerikaner selbst Teil der sozialen und intellektuellen Elite Neu-Englands, wie der Rezensent weiß. Im Gegensatz zu seinen ersten Romanen jedoch, findet es Fischer übertrieben, wie der Autor den Plot "ins Historienwälzerhafte" über drei Jahrzehnte hinweg von Amerika nach Europa und Vietnam ausdehnt. Außerdem hält Fischer es für unglaubwürdig, dass die Liebe als Motivation für die langwierige Spurensuche des Protagonisten herhalten muss. Stark hingegen ist der Roman für den Rezensenten immer dann, wenn seine Verschwörungstheorien nahe an die Realität rücken und Carter in seinem eigenen Milieu recherchiert: "Dann tritt die Politik zurück und der Roman beginnt zu atmen".
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








