Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Scholl-Latour

Die Angst des weißen Mannes

Ein Abgesang

Cover: Die Angst des weißen Mannes

Propyläen Verlag, Berlin 2009
ISBN-10 3549073313
ISBN-13 9783549073315
Gebunden, 457 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Peter Scholl-Latour schildert seine jüngsten Eindrücke aus Südostasien und Lateinamerika, den beiden dynamischsten Regionen des neuen Zeitalters. Er beleuchtet die aktuellen Konflikte und Umbrüche dieser Länder vor dem Hintergrund ihrer kolonialen Vergangenheit und spürt dem verblassenden Erbe der holländischen, portugiesischen oder spanischen Kolonisten nach, das zunehmend überlagert wird vom erwachenden Selbstbewusstsein der einstigen Kolonialvölker und vom wachsenden Einfluss der neuen Weltmacht China.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.12.2009

Nicht dass es sich bei diesem Buch von Peter Scholl-Latour um einen Abgesang, ein populäres Genre, handelt, macht dem Rezensenten die größte Freude. Es ist dieser spezielle Scholl-Latourismus. Für Werner Link eine Art von Gesang, weil die unverwechselbare Melodie des Radio- und Fernsehmannes Scholl-Latour immer mitswingt. So einzigartig wie groovy findet Link auch den Mix aus aktueller Reportage, historischer Reflexion und dem enzyklopädischen Wissen des Autors. Da treten die anstrengenden ständigen Orts- und Zeitwechsel und die apokalyptische Klage über den Niedergang des weißen Mannes zum Glück in den Hintergrund. Übrig bleiben unterhaltsame, lehrreiche Geschichten aus Bali, Java, Kasachstan, garniert mit der ein oder anderen kritischen Bemerkung zur deutschen Gegenwart und Vergangenheit - und die liest Link mit Genuss.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren