Gwenni hat eine Gabe, sie kann fliegen. Allerdings nur, wenn sie schläft. Ihre liebsten Dinge auf der Welt sind Erdbeerpudding, Krimis und schwierige Fragen stellen. Das Problem dabei ist: Nicht nur ihrer Mutter geht das ungewöhnliche, ein wenig altkluge Mädchen auf die Nerven. Auch unter den Kindern der kleinen walisischen Bergarbeiterstadt bleibt Gwenni eine Außenseiterin. Ihre einzige Verbündete ist die Nachbarin, auf deren kleine Töchter sie manchmal aufpasst. Als deren Mann eines Tages spurlos verschwindet, beschließt Gwenni, heraus zufinden, wo er eigentlich abge blieben ist. Sie will ihrer Freundin helfen und löst damit versehentlich eine Katastrophe aus.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.12.2009
Rezensentin Alexandra Klaus hat dieses Erzähldebüt der walisischen Übersetzerin und Erzählerin Mari Strachan gern gelesen. Der Roman vereint ihrer Meinung nach die Qualitäten von "Alice im Wunderland, Tom Sawyer und Pippi Langstrumpf". Trotzdem sei er in der Summe ein "sehr erwachsenes Werk", in dem einen Menge kluger Ideen und sogar ein Portion "Gesellschaftskritik" stecken. Auch die bewusst schlicht gehaltene Erzählsprache, der es trotzdem nicht an "Fantasie und Poesie" fehlt, gefällt Klaus.
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