Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Jürgen Oelkers
John Dewey und die Pädagogik
Klappentext
John Dewey gehört neben Jean Piaget zu den weltweit bekanntesten Vertretern der Pädagogik. Zu seinem 150. Geburtstag legt Jürgen Oelkers ein Buch über Deweys Leben und Werk vor, das gleichzeitig die Bildungsgeschichte der USA erzählt. Oelkers zeigt uns Dewey in allen Facetten und lässt ein Bild entstehen, wie der Philosoph zu einem der größten Reformpädagogen unserer Zeit wurde. Wie sich Demokratie als Lebensform und Erziehung in Einklang bringen lassen, diese fortwährend aktuelle Frage stand für Dewey im Zentrum. So war er ein politischer Intellektueller, der in vielen Kontroversen Stellung bezog und als Leiter der "Laborschule" in Chicago, als Berater internationaler Regierungen oder auch durch die Verteidigung Leo Trotzkis gegen die Urteile in den Moskauer Schauprozessen Geschichte machte.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2009
Mit großem Gewinn, versichert Rezensent Jürgen Kaube, hat er diese Darstellung der pädagogischen Ideen des Philosophen John Dewey gelesen. Sichtbar werde Deweys Denken darin nämlich als veritables Gegengift zum deutschen Idealismus mit seinen Innerlichkeitsvorstellungen. Nicht Seelenbildung ist für Dewey das Ziel, sondern Vorbereitung des Menschen auf die Demokratie. Das heißt aber alles andere als immerwährender Sozialkundeunterricht. Vielmehr werde die und der Lernende zum Demokraten für Dewey durch "Denkschulung an Stoffen". Durch prinzipielle Fähigkeit zum Infragestellen und zum "problemorientierten Denken". Der Autor Jürgen Oelkers zeige, so Kaube, zwar den einen oder anderen blinden Fleck bei Dewey auf, stelle den Deweyschen Ansatz aber grundsätzlich zustimmend dar. Und dagegen hat der Rezensent rein gar nichts einzuwenden.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








