Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Sloterdijk

Philosophische Temperamente

Von Platon bis Foucault

Cover: Philosophische Temperamente

Diederichs Verlag, München 2009
ISBN-10 3424350168
ISBN-13 9783424350166
Gebunden, 143 Seiten, 14,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Vierzig Jahre nach Wolfgang Weischedels "Philosophischer Hintertreppe" präsentiert Peter Sloterdijk philosophische Temperamente von Platon bis Foucault und öffnet damit einen neuen Zugang zu den Meisterdenkern des Abendlands. Seine Toasts auf die zwanzig bedeutendsten Köpfe der Geistesgeschichte sind die perfekte philosophische Einstiegsdroge.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.12.2009

Neunzehn Philosophen-Porträts von Platon bis Foucault enthält dieser Band, die Peter Sloterdijk allesamt als Einleitungen für die Reihe "Philosophie jetzt!" verfasst hat. Und auch wenn Rezensent Jens-Christian Rabe gegen eine solche Auswahl ebenso etwas einwenden könnte wie gegen ihren subjektiven bekenntnishaften Zug, tut er es nicht. Er will es auch gar nicht. Denn wie wäre Philsophiegeschichte langweiliger als ausgewogen, objektiv und unpointiert? Hier erlebt Rabe den Philosophen Sloterdijk nicht nur als "lustigen und wortgewaltigen" Theoretiker, sondern als so originellen Denker, dass diese Auseinandersetzungen durchaus das Zeug zu philosophischen Primärtexten haben. Für Rabe ein Glück inmitten konventioneller Philosophiegeschichten.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 03.12.2009

Dieses Buch sei eine Übersetzung der Philosophiegeschichte in Peter Sloterdijks eigenes Vokabular, meint Rezensent Ijoma Mangold, weshalb dieser kleine Band aus seiner Sicht mehr über seinen Autor als über seine Gegenstände verrät. Mangolds Informationen zufolge besteht die Publikation aus neunzehn Vorworten, die Sloterdijk für eine, von ihm herausgegebene Bibliothek philosophischer Primärtexte geschrieben habe. Doch würden hier von Platon bis Foucault große Figuren der Philosophiegeschichte aus "dem Blickpunkt ihres hitzigen Getriebenseins" betrachtet, wodurch sich für den Kritiker "en passant" dann auch ein Bild von Sloterdijks eigenem, den toten Buchstaben fürchtenden Temperament zusammensetzt. Vergnügen hatte Mangold augenscheinlich auch an Sloterdijks sehr persönlichen Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Denkern, mit dem "furchtbaren Bischof" Augustinus oder Sartre, der alle Bindungen ausgeschlagen und sich über dem Abgrund der Freiheit neu erfunden habe - und dem, so Mangold, Sloterdijks "verliebtestes Porträt" gewidmet sei.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren