Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Stefan Karner (Hrsg.), Barbara Stelzl-Marx (Hrsg.)
Stalins letzte Opfer
Verschleppte und erschossene Österreicher in Moskau 1950-1953
Klappentext
Auf dem Donskoe Friedhof in Moskau liegen 104 der letzten Stalin-Opfer, großteils Österreicherinnen und Österreicher. Sie waren noch in den letzten drei Jahren der Stalin-Herrschaft in Moskau erschossen worden. In geheimen Transporten in die Sowjetunion transportiert, hatte man sie für einige Wochen im größten Moskauer Gefängnis, der Butyrka, festgehalten und danach hingerichtet. Das häufigste Todesurteil lautete antisowjetische Spionage. Bisher geheime Strafprozessakte aus dem einstigen KGB-Archiv, Gerichtsbescheide aus dem Staatsarchiv der Russischen Föderation sowie die Gnadengesuche der Hingerichteten ermöglichen erstmals eine Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der Besatzungszeit in Österreich. Das Buch beleuchtet die Biografien dieser späten Stalin-Opfer.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2009
Für Reinhart Olt haben der Autor, der Grazer Historiker Stefan Karner und seine Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung mit diesem Buch eine Lücke geschlossen. Das Schicksal von 104 österreichischen, von Stalin wegen Spionage zum Tode verurteilten Männern sieht er hier mustergültig dokumentiert. Als entscheidend für die historische Einordnung im ersten und die Rekonstruktion der Opferbiografien im zweiten Teil des Bandes erkennt der Rezensent die Öffnung der KGB- und Staatsarchive und der Strafprozessakten. Die Forscher, so schreibt er, hätten nicht nur den Opfern die Namen wiedergegeben, sondern auch den Angehörigen die Gewissheit.
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Uangenehm plausibel
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Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








