Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Der Schauspieler, der in der Rolle des "Nosferatu" in F.W. Murnaus gleichnamigem Stummfilm von 1921 zu einer Art Markenzeichen für den klassischen deutschen Film geworden ist, wie vergleichbar vielleicht nur Marlene Dietrich in "Der blaue Engel", war ein viel beschäftigter und damals keineswegs unbekannter Bühnendarsteller. In den naturalistischen Theaterstil hineingeboren, wirkte er später im Expressionismus und im politischen Theater, trat auf in den großen Klassikern wie in Stücken moderner Autoren, beherrschte nebenbei das Fach der Possen-, Operetten- und Schwankliteratur und schuf sich vor allem durch seine einzigartige Darstellung grotesker Figuren wie z.B. in Molieres "Der Geizige" einen Namen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.11.2009
Beeindruckt zeigt sich Rezensent Jens Malte Fischer von Stefan Eickhoffs voluminöser Biografie des Schauspielers Max Schreck, der durch Murnaus Klassiker "Nosferatu" aus dem Jahr 1922 zur Legende wurde. Obwohl dieser 700 Rollen im Theater spielte und in fast 60 Filmen mitwirkte, zählt er nach Fischer zur geheimnisvollen Gattung der Ein-Film-Schauspieler, spielte er in "Nosferatu" doch seine einzige Hauptrolle. Mit großem Lob bedenkt der Rezensent die Rechercheleistung des Autors. Fast mutet es ihn ein wenig unheimlich an, was Eickhoff alles über den Schauspieler in jahrelangen Recherchen zusammengetragen hat. Zudem findet er in dem Buch eine Fülle von Fotos, Rollenbildern, Theaterzetteln und Kritiken. Hin und wieder wird ihm das ein wenig zu viel, etwa wenn Eickhoff im Anhang auch noch die Theatergebäude beschreibt, in denen Schreck spielte. Gleichwohl würdigt er das Werk als "ebenso fundamentales wie liebevolles Denkmal" für Schreck.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








