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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christopher Kloeble

Wenn es klopft

Erzählungen

Cover: Wenn es klopft

dtv, München 2009
ISBN-10 3423247207
ISBN-13 9783423247207
Kartoniert, 198 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Wenn es klopft, wird vieles anders. Christopher Kloeble erzählt von jungen Erwachsenen, deren Leben sich plötzlich verändert. Ein Schrei ertönt, Mutter bringt ein Geschenk vorbei, das Fahrrad schlingert, das Telefon klingelt - und plötzlich ist alles wieder möglich oder eine Liebe gescheitert. Kloeble interessiert sich für die feinen Risse im Leben, berichtet aus dem Alltag seiner Helden, in dem die vermeintlich banalen Dinge ebenso wichtig sind wie die großen Zäsuren.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2009

Mit seinem Erzählungsband "Wenn es klopf" knüpft Christopher Kloeble thematisch an seinen Debütroman an, handeln die elf Erzählungen doch allesamt von familiären Katastrophen, Übergriffen oder Vernachlässigungen beziehungsweise ihren Nachwehen, konstatiert Judith Leister. Irgendwie erinnern sie die Geschichten des 1982 geborenen Autors nicht nur wegen der Familienthemen an Zoe Jennys Romane und überhaupt Jahrtausendwendeliteratur. Allerdings lässt die Rezensentin durchblicken, dass sie ein bisschen mehr erzählerisches Risiko durchaus zu schätzen gewusst hätte. Was sie vermisst, ist der jugendliche Wagemut, der bei der "Generation Praktikum", zu der sie Kloeble zählt, für ihr Gefühl etwas unterentwickelt ist.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren