Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jochen Staadt, Tobias Voigt, Stefan Wolle

Feind-Bild Springer

Ein Verlag und seine Gegner

Cover: Feind-Bild Springer

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2009
ISBN-10 3525363818
ISBN-13 9783525363812
Gebunden, 328 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Der politische Streit um den Springer Verlag erstmals umfassend für die Zeit von 1958-1989 dargestellt. Unter Mitarbeit von Anke Kaprol und Benjamin Schröder.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.10.2009

Mit viel Lob bedenkt Rezensent Heribert Seifert dieses Buch über das Medienhaus Axel Springer und seine Gegner, das Jochen Staadt, Tobias Voigt und Stefan Wolle vorgelegt haben. Die Autoren, Mitarbeiter im "Forschungsverbund SED-Staat" an der Freien Universität Berlin, ist in seinen Augen eine überzeugende und umfassende Darstellung zu den Kampagnen gegen Springer gelungen. Auf Grundlage zahlreichen Quellen liefern sie für ihn eine präzise Analyse der unterschiedlichen Motive der Gegnerschaft zum Verlaghaus und ihrer Entstehung, erhellen die Feindbildpflege von SED und Stasi sowie die westdeutscher Verleger wie Gerd Bucerius und Rudolf Augstein und arbeiten die politischen Ziele und die geschäftlichen Interessen Axel Springers heraus. Als ein wichtiges Ergebnis hebt Seifert die Widerlegung der These hervor, das aggressive Vorgehen der Studenten gegen den Verlag 1967/68 sei von der Stasi gesteuert gewesen. Seifert Fazit: ein "spannendes Kapitel deutscher Medien-Zeitgeschichte".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren