Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Uday Prakash

Doktor Wakankar - Aus dem Leben eines aufrechten Hindus

Roman

Cover: Doktor Wakankar - Aus dem Leben eines  aufrechten Hindus

Draupadi Verlag, Heidelberg 2009
ISBN-10 3937603328
ISBN-13 9783937603322
Einband unbekannt, 112 Seiten, 12,80 EUR

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Klappentext

Aus dem Hindi von Andre Penz. Der Hindi-Schriftsteller Uday Prakash erzählt aus dem Leben eines einfachen indischen Arztes. Im Zentrum steht dabei der Kampf des ehrenwerten Doktors Wakankar gegen das korrupte System. Gelingt es ihm, seine betrügerischen Kollegen umzustimmen, oder gerät er am Ende selbst unter die Räder ihrer Machenschaften? Eine bedeutende indische Literaturzeitschrift wählte dieses Werk zum besten Hindiroman der letzten zwei Jahrzehnte. "Another Subcontinent" veröffentlichte ein ausführliches Interview mit dem Autor.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.10.2009

Dieses "schmale Buch" hat Rezensentin Shirin Sojitrawalla nicht nur das Fürchten vor der indischen Demokratie, sondern auch Ehrfurcht vor der Vielfalt der indischen Literatur gelehrt. Gerade mal hundert Seiten benötigt der Schriftsteller Uday Prakash ihren Informationen zufolge, in einer über mehrere Jahrzehnte reichenden Handlung ein Leben "in all seiner Tragödienhaftigkeit" auszubreiten. Es gehe um einen Arzt und gläubigen Hindu, der immer wieder unter die Räder der korruptionsverseuchten indischen Bürokratie gerate, schreibt sie, gegen deren Machenschaften er sich stets auflehne. Immer wieder werde er daher versetzt, doch füge er sich nicht. Die mit Witz und fein dosierter Ironie erzählte Geschichte wartet dabei mit Szenen auf, welche die Rezensentin zu "schönster Politsatire" geraten sieht. Auch sei die Handlung vom Autor mit Tagebucheinträgen seines Protagonisten ergänzt, die dessen Ohnmacht offenbarten. Hoch wird außerdem der Verlag der deutschen Ausgabe des 1992 im Original erschienenen Buchs, Draupadi in Heidelberg, für sein Engagement für die indische Literatur gelobt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren