Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Erkan Arikan, Murat Ham

Jung, erfolgreich, türkisch

Ein etwas anderes Porträt der Migranten in Deutschland

Cover: Jung, erfolgreich, türkisch

Ehrenwirth Verlag, Bergisch Gladbach 2009
ISBN-10 3431037887
ISBN-13 9783431037883
Gebunden, 235 Seiten, 19,95 EUR

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Klappentext

Die große Masse der gut integrierten Mitbürger ist bis auf wenige Ausnahmen unsichtbar. Doch es gibt sie. Viele sind längst angekommen. Erkan Arikan und Murat Ham stellen erfolgreiche türkische Mitbürger vor, die auf allen denkbaren Gebieten tätig sind: in Politik und Medien, Wirtschaft und Sport, Wissenschaft und Kunst. Einige Namen sind schon groß, andere werden es noch. Und alle tragen sie zu einem neuen, positiven Bild der dritten Generation der Türken in Deutschland bei. Arikan und Ham wollen einerseits Mut machen, andererseits Berührungsängste abbauen. Denn es gibt noch viel zu tun.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.10.2009

"Für Deutsch-Türken grandios", findet Rezensent Roland Preuss, was die beiden Autoren in ihrem Buch an erfolgreichen Lebensläufen präsentieren. Die hier versammelten Karrieren von Deutschtürken erscheinen ihm wenig bekannt. Auch findet er den Impuls einleuchtend, das medial aufgebaute Bild vom gescheiterten Migranten mit einem Blick auf die wachsende türkische Mittelschicht gerade zu rücken. Doch inhaltliche Fehler trüben sein Lektüreerlebnis. Einige davon, so warnt er, führen eher dazu, gewisse Mythen zu befestigen, als sie abzubauen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren