Bücherschau der Woche
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Klappentext
3 CDs, 209 Minuten. Thomas Mann bezeichnete "Tonio Kröger" als seinen "Werther" und sein "Lieblingskind": Tonio Kröger, Schriftsteller, bleibt vom Leben ausgeschlossen, so sehr er sich auch danach sehnt. Er erfährt sich als Außenseiter, getrennt von den blonden, blauäugigen Menschen, die eine gesund-vitale Bürgerlichkeit verkörpern. So bringt ihm seine scheue Zuneigung zu Hans Hansen und zu Ingeborg Holm mehr Qual als Erfüllung.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2009
Natürlich war Thomas Mann kein geschulter Vorleser. Das merkt man den Lesungen aus dem Werk selbstverständlich auch an, räumt Rezensent Dieter Bartetzko ein, der das freilich geradezu als Vorzug begreift. Etwa das Opernhafte der Erzählungen und Romane werde in Manns eigenem Vortrag deutlich. Den Beginn des "Tonio Kröger" lese er so etwa noch sehr verhalten, mit langsamer Steigerung bis zum "mit entschlossener Stimme gesprochenen Ende". Dies von Thomas Mann selbst vorgetragen zu hören, verführt den Rezensenten sogar dazu, die "Entsagungen" des Autors aus dem Ende des Text herauszuhören, von denen ausdrücklich autobiografisch im Werk nicht die Rede sein durfte.
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Uangenehm plausibel
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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