Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Neuenfels

Wie viel Musik braucht der Mensch?

Über Oper und Komponisten

Cover: Wie viel Musik braucht der Mensch?

C. Bertelsmann Verlag, München 2009
ISBN-10 3570580059
ISBN-13 9783570580059
Gebunden, 255 Seiten, 21,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Hans Neuenfels ist nicht nur das "enfant terrible" der deutschen Opernregie, dessen Inszenierungen regelmäßig heftige Kontroversen hervorrufen, er war auch immer schriftstellerisch tätig. So entstanden Gedichte, Libretti, Erzählungen und ein Roman. In den vorliegenden Texten setzt er sich mit Komponisten und Opern auf eine ganz persönliche und unverwechselbare Weise auseinander. Er nähert sich ihnen an, umkreist sie und träumt sich etwa in Giuseppe Verdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Bernd Alois Zimmermann oder Johann Simon Mayr hinein. Dabei sind literarische Miniaturen und Fantasien entstanden, die neue, ungewöhnliche Sichtweisen auf die Komponisten und ihre Werke bieten und zugleich zu einem tieferen Verständnis von Neuenfels' Denk- und Arbeitsweise beitragen.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Hans Neuenfels: " Wie viel Musik braucht der Mensch?" - Leseprobe bei Bertelsmann

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.12.2009

Für den Regisseur Hans Neuenfels gibt es durchaus einige lebende Menschen, aus denen er Inspirationen zieht, aber noch mehr Tote, erklärt uns Rezensenten Reinhard Brembeck die Ausgangslage dieses Buchs. Und mit diesen Toten hält Neuenfels hier Zweisprache, mit Verdi etwa oder Sylvia Plath. Dann gehen Einsichten über in Fachsimpeleien oder "im somnambulen Taumel" in Visionen. Rezensent Brembeck merkt genau, auf welch genauer und ausgiebiger Lektüre diese erdachten Zwiegespräche basieren, und er stellt nur fest, wie "ungeschützt" Neuenfels sie in Druck gegeben hat, wie er geradezu vornehm formuliert. Über ihre Qualität will er kein generelles Urteil fällen, außer dass sie bei aller Leichtigkeit nie leichtfertig seien.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.10.2009

Der Enthusiasmus, der aus Hans Neuenfels Essays, Gedichten und Prosatexten über Musik spricht, scheint direkt auf den Rezensenten Hanns-Josef Ortheil übergesprungen zu sein. Das Buch ist in der neuen Elke-Heidenreich-Reihe bei Bertelsmann erschienen. Ganz im Heidenreich-Sound, jauchzend und jubelnd, besingt der Rezensent dann auch die Treffen mit Verdi, Mozart, Wagner u.a., die Neuenfels imaginiert, und er berauscht sich ungeniert an dessen "bacchantischem" Feiern musikalischer Erlebnisse.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren