Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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Uwe Tellkamp
Reise zur blauen Stadt
Klappentext
Uwe Tellkamp führt uns auf die Reise in eine namenlose Stadt. Eine Stadt mit Serapionstheater, Nautischer Akademie und Basar, eine Stadt, in der die Häuser empfindliche Wangen haben, die Walfänger im alten Getreidehafen rosten und die Menschen gegen den Uhrzeigersinn träumen. Die "Reise zur blauen Stadt" ist ein Gedicht in vierzig Kapiteln, und alle zusammen ergeben sie das Bild eines magischen Ortes, dessen Bewohner nach dem "wirklichen Blau" suchen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.09.2009
Durchaus zwiegespalten zeigt sich der Rezensent Harald Hartung angesichts dieses dem Großroman "Der Turm" nun in Form eines "Capriccio" folgenden Werks des Buchpreisträgers Uwe Tellkamp. Die blaue Stadt des Titels gemahnt an die blaue Blume des Novalis - und als Buch aus dessen Geist versteht sich wohl auch dieser Band. Die blaue Stadt ist rein imaginär, zusammengesetzt freilich aus real existierenden Städten, so etwa Prag und Venedig. Reizend findet Hartung nicht nur als solche die Idee, sondern auch den einen oder anderen "hübschen Einfall". Andere Einfälle aber gibt es, bedauert er, auch. Und jedenfalls solche, auf denen Tellkamp so lange herumreitet, bis es des Guten zu viel ist. Und warum jeder der vierzig Abschnitte einer "mehr oder minder possierlichen" Figurine zugeordnet werden muss, das weiß Hartung auch nicht.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








