Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Chris Anderson

Free

Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets

Cover: Free

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN-10 3593390884
ISBN-13 9783593390888
Gebunden, 304 Seiten, 39,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Birgit Schöbitz und Dzifa Vode. Vieles gibt es im Internet völlig kostenlos. Dies verändert grundlegend Kaufverhalten und Mentalität der Konsumenten: Warum zahlen, wenn man Produkte auch umsonst kriegen kann? Unternehmen können von dieser "Free"-Mentalität aber letztlich auch profitieren. Ein Beispiel ist IBM, die Software verschenken und die dafür nötige Hardware verkaufen. Der Reiz und letztlich das Profitable am "Konzept Kostenlos" ist also: Unternehmen machen sich bekannt und werben neue Kunden - kostenlose Produkte sind letztlich ein ideales Marketinginstrument. Anderson zeigt anhand von vier konkreten Geschäftsmodellen, wie es Unternehmen gelingen kann, sich "Free" zunutze zu machen und damit erfolgreich zu werden. Andersons These: Gerade wenn etwas digital ist, wird es früher oder später sowieso kostenlos sein. Man kann "Free" nicht aufhalten. Und: "Free" lohnt sich!

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Chris Anderson: Free - Informationen beim Campus Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.2009

Rezensent Thomas Thiel erblickt in Chris Andersons Buch "Free" ein "radikales Plädoyer für eine universelle Kostenloskultur". Den teils euphorisch vorgetragenen Thesen über Internet-Geschäftsmodelle, die auf kostenlose Kernprodukte setzen, begegnet er mit gehöriger Skepsis. Dass hochwertige kostenlose Angebote und der Verzicht auf Geld im Internet bei einigen Unternehmen mit späteren Gewinnen belohnt wird, will er dabei gar nicht bestreiten. Gleichwohl scheint ihm der Autor bei seinen Argumentationen einiges zu übersehen. Das, was etwa für Google funktioniert, muss seines Erachtens für andere Unternehmen nicht unbedingt zum Erfolg führen. Er hält dem Autor nicht nur vor, bei der Wahl seiner Beispiele vor allem etablierte Größen und einige Newcomer zu wählen, für die die Rechnung aufgeht, sondern auch die Gefahr des mit der Geschenkökonomie verbundenen wachsenden Marktmonopolismus zu ignorieren. "Wer den Werbemarkt wie Google beherrscht", moniert Thiel, "kann es sich leisten, andere Produkte zu verschenken."

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren