Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Ein Gespenst geht um in Europa: 20 Jahre nach Ende des Kommunismus und mitten in der Krise des Kapitalismus sind die Ideen des Karl Marx - zumindest in Teilen - wieder en vogue. Man beruft sich gerne auf den großen Alten aus Trier - allerdings meist, ohne ihn oder gar sein Werk zu kennen. Rolf Hosfeld wirft einen neuen, unverstellten und kritischen Blick auf das unruhige Leben des Karl Marx. Aus der Biografie des widersprüchlichen Politikers und Revolutionärs leitet er das Werk ab: seine Irrtümer und Fehleinschätzungen ebenso wie seine teilweise bahnbrechenden Ideen. Hosfeld macht Marx' Leben zwischen Trier und London anschaulich und zugleich das komplizierte Werk zugänglich, das zu den bedeutendsten der Ideengeschichte der Welt zählt.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.10.2009
Als "brillanten Essay, halb Biografie, halb Werkeinführung" lobt Rezensent Peter Schöttler dieses Buch über Karl Marx. Zudem sei es so "leichtfüßig" geschrieben, dass auch ein breites Publikum Geschmack daran finden könne. In vier Kapiteln führe Schröder durch das Leben Karl Marx' – die Einflüsse, Ideen, die Politik der damaligen Zeit würden beschrieben und ihr Einfluss auf die Thesen von Marx diskutiert. Anders als Lenin hielt Marx Geschichte nie für "machbar", stellt der Rezensent fest. Seine größte Leistung sei die Kritik an der liberalen Wirtschaftswissenschaft gewesen. Es wäre schön, wenn sich Wirtschaftswissenschaftler durch Hosfelds Essay zu einer "vorurteilsfreien" Beschäftigung mit diesem Aspekt des Marxschen Werks inspirieren ließen, erklärt der Rezensent.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 15.09.2009
Kehrt Marx zurück? Keine Bange, meint Rudolf Walther, als System und Gesellschaftstheorie ist der passe. Das Buch von Rolf Hosfeld empfiehlt Walther aus diesem Grund nicht als, wie der Untertitel es ankündigt, "neue" Biografie oder neuen Blick auf alte Theorien, sondern als "unverstellte", von "ideologischen Verkleisterungen" freie Perspektive. Das gefällt dem Rezensenten schon besser. Zumal er dem Autor Wissen und "kompilatorisches Talent" attestiert, was sich in 670 Fußnoten auf 222 Seiten äußert. Dass hier vor allem Marx spricht, findet Walther okay. Für ihn nämlich kann nicht besser deutlich werden, wie sehr dessen Schriften geprägt sind vom historisch-politischen Kontext. Und das heißt, als Theorie sind Artikel, wie etwa die in der "Rheinischen Zeitung" erschienenen zur Pressefreiheit und zum Pauperismus, nicht mehr zu gebrauchen. Als kluge Einsichten, die Orientierung in den Krisen von heute bieten, schon, meint Walther.
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Uangenehm plausibel
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








