Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Joshua Cooper Ramo
Das Zeitalter des Undenkbaren
Warum unsere Weltordnung aus den Fugen gerät und wie wir damit umgehen können
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Henning Dedekind. Wir stehen am Beginn der dramatischsten Umwälzung im Weltgefüge seit vielen Jahrhunderten. Dieser Wandel wird den kleinsten Winkel unseres Lebens durchdringen, wird auf unser Bankkonto, unseren Arbeitsplatz, unsere Gesundheit, aber auch auf unsere Hoffnungen und Träume übergreifen. "Das Zeitalter des Undenkbaren" zeigt einen Weg auf, wie wir das "Chaos" durch Wachsamkeit, Flexibilität und Klugheit bändigen und somit unbeschadet überstehen können. In einer Epoche bleierner Stagnation versucht die Politik immer noch den neuen Herausforderungen mit alten Rezepten zu begegnen. Ramo macht dagegen an vielen Beispielen klar, was allein uns zukunftsfähig macht: die Fähigkeit, die Routinen zu verlassen und die Ebene zu wechseln.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Joshua Cooper Ramo: Das Zeitalter des Undenkbaren - Leseprobe beim Riemann Verlag
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.09.2009
Lesenswert scheint Rezensent Thomas Speckmann dieses Buch über die Widerstandsfähigkeit des Westens im "Zeitalter des Undenkbaren", das Joshua Cooper Ramo vorgelegt hat. Er sieht darin auch ein Plädoyer für ein "Immunsystem der Grundsicherheit" (Ramo) der Gesellschaft, das sich durch eine "heroische Gelassenheit" im Umgang mit der Bedrohung des Terrorismus auszeichnet. Besonders hebt Speckmann die Perspektive des Buchs hervor. So berichtet er, dass sich der Autor für seine Recherchen intensiv mit der libanesischen Hisbollah beschäftigt hat, die ihn bei allem Abscheu vor ihren Verbrechen durch Kreativität, Erfindungsreichtum sowie Kampf- und Überlebensstrategien imponiert habe. Deutlich wird für Speckmann dabei, dass die Hisbollah ein System geschaffen hat, "das umso besser funktioniert, je mehr es attackiert wird". Ramo plädiere dafür, ein solches System - unter umgekehrten Vorzeichen - auch im Westen zu entwickeln, um so im Kampf gegen den Terror zu bestehen ohne dabei Grundwerte und Freiheit preiszugeben.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








