Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.)

Des Weibes Leib ist ein Gedicht

Erotische Gedichte aus fünf Jahrhunderten

Cover: Des Weibes Leib ist ein Gedicht

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN-10 3596901847
ISBN-13 9783596901845
Taschenbuch, 263 Seiten, 8,00 EUR

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Klappentext

Leidenschaftlich und handfest schreiben die Dichter - erst sehr viel später und meist dezenter auch die Dichterinnen - übers Werben, Verführen und Genießen des anderen Geschlechts. Aus der Liebesdichtung südlicher und westlicher Nachbarn ist die eher sanftere Erotik in die deutsche Dichtung gekommen. Dort geht es früh derb und lapidar zur Sache, in Barock und Rokoko werden die Formen künstlicher, im 19. Jahrhundert wieder deutlicher und formal recht unbekümmert. Der Band verspricht einen sinnlichen Rundgang durch 500 abwechslungsreiche Jahre deutschen erotischen Dichtens. Mit Texten von Hans Sachs, Johann Wolfgang Goethe, Bertolt Brecht, Ulla Hahn, Sarah Kirsch und vielen anderen.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 03.09.2009

Höchst empfehlenswert findet Rezensent Franz Schuh diese Anthologie mit erotischen Gedichten aus fünf Jahrhunderten. "Von wegen erotische Gedichte", kommentiert er den Untertitel des Buchs. Das seien "verbale Opfergaben an den Sexus" und weil das so vollendet in die Kulturform der Lyrik überführt wurde, findet Schuh diese Edition geradezu ideal für die Erziehung gegen Pornografie. Offensichtlich bedauerlich findet der Rezensent, dass der Edition nicht zu entnehmen ist, wer die unter einer Heinezeile versammelten Texte ausgewählt hat.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren