Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Susanne Gaschke

Klick

Strategien gegen die digitale Verdummung

Cover: Klick

Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2009
ISBN-10 3451299968
ISBN-13 9783451299964
Gebunden, 200 Seiten, 19,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Mehr als eine engagierte Streitschrift: eine Anleitung zum Umdenken. Wie gehen wir mit den elektronischen Medien um? Susanne Gaschke räumt auf mit dem Unsinn, die Medienwelt sei quasi naturgegeben und jeder Kritiker von gestern. Medien sind Produkte auf einem Markt, es geht um sehr viel Geld. Das Gerede von den "neuen Sehgewohnheiten" der "Jugend heute" ist Marketinglyrik der Hersteller. Wie jedoch prägt eine intensive, unkritische Mediennutzung die Menschen?

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Susanne Gaschke: Klick - Informationen und Leseprobe beim Herder Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2009

Ein wenig einseitig scheint Rezensent Jörg Thomann diese Kritik des Internets von Susanne Gaschke, die darin wider die "digitale Verdummung" wettert. Im Zentrum des Buchs sieht er die negativen Folgen der Digitalisierung, vom Rückgang des Lesens und der Lesefähigkeit über den Wandel des Freundschaftsbegriffs in sozialen Netzwerken bis zu den Gefahren von Datensammlungen. Den Siegeszug des Netzes betrachte die Autorin als Teilerfolg des flexiblen Kapitalismus und führe dafür Klassiker wie Adorno, Habermas und Neil Postman sowie etliche Internetkritiker an. Thomann findet viele Punkte Gaschkes "bedenkenswert", das Buch insgesamt aber auch "etwas ermüdend".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren