Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Schweden von Wolfgang Butt. Jan Arnald hat einen poetischen, sensiblen und dabei höchst lebendigen Roman über die schillernde Beziehung zwischen Maria Wine und Artur Lundkvist geschrieben, eines der bekanntesten schwedischen Paare des 20. Jahrhunderts, das zu Recht mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir verglichen wird. 1936 in einem Zug irgendwo in Dänemark: Hier begegnen sich Maria Wine und Artur Lundkvist zum ersten Mal. Die hübsche junge Frau ist als uneheliches Kind im Heim und bei Verwandten aufgewachsen und sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit. Der hoffnungsvolle Schriftsteller stammt aus einer Bauernfamilie und verspürt schon früh den Drang, sich aus den engen Fesseln seiner Herkunft zu befreien. Beide verbindet die Liebe zur Literatur und der Wille zum Schreiben. Maria und Artur werden zum bekanntesten Autorenpaar Schwedens, berühmt durch ihre literarischen Werke, berüchtigt aufgrund ihrer unkonventionellen offenen Beziehung. Einsichtsreich und phantasievoll zugleich nähert sich Jan Arnald einer ebenso leidenschaftlichen und mythenumwobenen wie zerstörerischen Liebe zwischen zwei Schriftstellern.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.09.2009
Zumindest der Anfang und das Ende dieses biografischen Romans haben Uwe Stolzmann gefallen, da war er gefesselt von der ungewöhnlichen Liebesgeschichte des schwedischen Schriftstellerpaares Maria Wine und Artur Lundkvist. Mit distanzierter Bewunderung schildere Jan Arnald, der vor allem unter seinem Krimi-Pseudonym Arne Dahl bekannt ist, die selbstzerstörerische Liebe des Paares, das von der Literatur besessen gewesen sei. Aus dieser Distanz und dem dokumentarischen Imaginieren der Geschichte entstehe ein "glanzvolles Stück Literatur", das sich aber unvermittelt verändere, sobald Arnald beginnt, von der Nachkriegszeit zu erzählen. Damals wandte sich Lundkvist den Sozialisten zu, bekam Preise und wurde in der DDR zum gefeierten Autor. Arnald, so der Rezensent, komme ins Straucheln, denn er versuche, diese Tatsache irgendwie zu verklären. Am Ende des Buches konzentriere sich der Autor aber auf die emotionalen Befindlichkeiten seiner Figuren und schaffe es so, das Ruder wieder herumzureißen. Alles in allem ein gelungenes Buch über Liebe und Obsession, schließt der Rezensent.
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Uangenehm plausibel
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