Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Uli Cremer

Neue Nato: die ersten Kriege

Vom Militär- zum Kriegspakt

Cover: Neue Nato: die ersten Kriege

VSA Verlag, Hamburg 2009
ISBN-10 3899653149
ISBN-13 9783899653144
Kartoniert, 216 Seiten, 16,80 EUR

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Klappentext

Mit einem Vorwort von Hans-Christian Ströbele. Im Frühjahr 2009 feiert die NATO ihren 60. Geburtstag. Die internationale Friedensbewegung hat bereits zu Protesten aufgerufen. Die NATO ist nach 60 Jahren keineswegs am Ende. Statt 16 Mitgliedern 1990 wird sie 2009 mindestens 28 haben. Mit vielen weiteren Ländern ist sie militärisch verbündet. Denn nach dem Ende des Kalten Krieges erwies sich die NATO als wandlungsfähiger Militärpakt. Während ihre Gegenspielerin, die Warschauer Vertragsorganisation, sich auflöste, erfand die NATO sich neu. Bereits Anfang der 1990er Jahre entwickelte sie eine Strategie, die sie fit für die neue Epoche machte. Die Neue NATO war von vornherein auf konkrete Kriegsführung angelegt. Inzwischen kämpfen über 50.000 NATO-Soldaten, darunter 4.500 Angehörige der Bundeswehr, in Afghanistan. Ihren ersten Angriffskrieg hatte die NATO 1999 gegen Jugoslawien geführt - ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats. Uli Cremer beschreibt den Weg der NATO vom weltweit führenden Militär- zum Kriegspakt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2009

Kritisch äußert sich Rezensent Reiner Pommerin über Uli Cremers Auseinandersetzung mit der "Neuen Nato". Er bescheinigt dem Autor zwar, eine Fülle von Fakten aufzufahren, moniert aber, dass diese überaus einseitig interpretiert würden. Das Ziel des Autors sieht er darin, der Nato das "Tarnmäntelchen eines kollektiven Sicherheitssystems" (Cremer) herunterzureißen. Pommerin zeigt sich weder mit Cremers Einschätzung der Funktion der Nato einverstanden, noch billigt er den antiamerikanischen Tonfall der Darstellung. Auch widerspricht er der Ansicht des Autors, die heutigen Sicherheitsrisiken dienten nur als Vorwand für die globale Interventionsfähigkeit der Nato.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren