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- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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Heinz Duchhardt
Mythos Stein
Vom Nachleben, von der Stilisierung und von der Instrumentalisierung des preußischen Reformers
Klappentext
Der Freiherr vom Stein (1757-1831) zählt zu den wenigen Persönlichkeiten des frühen 19. Jahrhunderts, die schon zu ihren Lebzeiten zur Legende und nach ihrem Tod zu einem Mythos wurden. Von nahezu allen politischen Lagern wurde er für sich reklamiert. Lange Zeit war Stein ein wichtiger Referenzpunkt des kollektiven Gedächtnisses der Deutschen. Das verdeutlichen die zahlreichen Biografien, die schon im 19. Jahrhundert publiziert wurden, ebenso wie die zu seinen Ehren errichteten Denkmäler. Heinz Duchhardt untersucht den Mythos des preußischen Reformers und Napoleon-Gegners von der Entstehung in der Stein-Historiografie nach dessen Tod über das Verhältnis des NS-Staates zum Reichsfreiherrn bis zur Stein-Verehrung in beiden deutschen Nachkriegsstaaten.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.07.2009
"Mythos" Stein? fragt der Rezensent Jens Bisky erst einmal. Ist das nicht etwas hoch gegriffen? Nein, jedenfalls dann nicht, versichert er, wenn man den Begriff des "Mythos" so nimmt, wie der Historiker Heinz Duchhardt es hier tut. Wenn man nämlich damit auf die Tatsache hinweist, dass das Bild, das die Nachwelt sich von historischen Figuren macht, nicht ohne weiteres von den historischen Fakten zu trennen ist - weil es eben unter diese selbst zählt. Darum ist es ein sinnvolles Projekt, das Nachleben des nur 14 Monate sein Amt innehabenden preußischen Reformers in den Fokus zu rücken. Genau das unternimmt dieses Buch, und zwar auf den Rezensenten überzeugende Weise. So wird etwa der Streit zwischen dem katholischen Historiker Franz Schnabel und dem republikanischen Gerhard Ritter von Anfang der 1930er Jahre dargestellt. Hier wie grundsätzlich gelte: "Bei Stein konnte jeder etwas entdecken." Genau das macht seine Rezeption und darum dies Buch, so Bisky, sehr lehrreich.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








