Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jewgenij Grischkowez

Das Hemd

Roman

Cover: Das Hemd

Ammann Verlag, Zürich 2009
ISBN-10 3250601225
ISBN-13 9783250601227
Gebunden, 267 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Russichen von Beate Rausch. Ein Tag im Leben eines Neu-Moskauers, zugereist aus der russischen Provinz - ein Tag im Leben seines Hemdes. Am Morgen danach wird es zerknittert in der Ecke liegen und einiges hinter sich haben: Saschas hektischen Arbeitstag, wilde Autofahrten quer durch die Stadt, aberwitzige Tagträume, Gespräche bis tief in die Nacht und - das Bangen des heftig Verliebten. Morgen wird das Hemd gewechselt: neuer Tag, neues Hemd, neues Glück. Jewgenij Grischkowez, der Shootingstar der jungen russischen Literatur, beschreibt den Moskauer "Bloomsday" seines Helden in einer erzählerischen Rasanz, die der stürmischen Entwicklung der russischen Hauptstadt ebenbürtig ist.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.06.2009

Winter in Moskau. Die Überlebensstrategien (Freunde, Wodka, Liebe) der beiden Protagonisten in diesem Roman von Jewgenij Grischkowez erscheinen Julia Bähr plausibel. Ebenso die Stimmung, die die Lektüre vermittelt. Die detaillierten Beschreibungen des Moskauer Alltags lassen Bähr schwanken zwischen verletzlicher Melancholie und pathetischem Überschwang, den beiden Polen der russischen Seele, wie die Rezensentin zu wissen glaubt. Der "unaufdringliche Witz" und die Frische, mit der Grischkowez seine Geschichte erzählt und gelegentlich fantastische Szenarien entwirft, plus die "gewandte" Übersetzung von Beate Rausch haben Bähr das Buch lieb gewinnen lassen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren