Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.), Klaus Wiegandt (Hrsg.)

Die Anfänge des Christentums

Cover: Die Anfänge des Christentums

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN-10 3596182778
ISBN-13 9783596182770
Kartoniert, 505 Seiten, 13,95 EUR

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Klappentext

Von der Verkündigung Jesu von Nazareth über das Urchristentum und die Alte Kirche bis zum Ende der Antike: International renommierte Fachgelehrte aus verschiedenen Disziplinen stellen den aktuellen Stand der Forschungen zum frühen Christentum dar. Dabei steht durchgängig die Frage im Vordergrund, ob und wie der enorme historische Erfolg einer ursprünglich marginalen religiösen Bewegung erklärbar ist. Wie ist der enorme historische Erfolg einer ursprünglich marginalen religiösen Bewegung erklärbar? International renommierte Fachgelehrte stellen den aktuellen Stand der Forschungen zum frühen Christentum dar. Mit Beiträgen von: Friedrich Wilhem Graf, Annette Merz, Hans-Josef Klauck, Oda Wischmeyer, Thomas Söding, Udo Schnelle, Reinhard Feldmeier, Jan Christian Gertz, Andreas Lindemann, Hartmut Leppin, Hans Reinhard Seeliger, Hubert Cancik, Christoph Markschies, Roland Kany und Kurt Flasch.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2009

Wolfram Kinzig begrüßt diesen von Friedrich Wilhelm Graf und Klaus Wiegandt herausgegebenen Band über die "Anfänge des Christentums". Er schätzt das Buch als gute Einführung in dieses weitverzweigte Forschungsfeld. Die einzelnen, meist in essayistischer Form vorliegenden Beiträge scheinen ihm gut lesbar. Deutlich werden für ihn aber auch Spannungen zwischen den verschiedenen Beiträgen bei der Darstellung des frühen Christentums. Er hebt hier etwa die doch recht verschiedenen Einschätzungen hervor, die der katholische Patrologe Roland Kany und der Philosoph Kurt Flasch über den Kirchenvater Augustinus abgeben. Kinzig moniert einige Lücken, die ihm für die beschränkte Wahrnehmung des Christentums in der Öffentlichkeit und in Teilen der Theologie symptomatisch erscheinen. So vermisst er zum Beispiel eine genauere Beschreibung des Gottesdiensts in seiner historischen Bedingtheit.

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