Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Ute Scheuch
Erwin K. Scheuch im roten Jahrzehnt
Klappentext
967 galt Erwin K. Scheuch als das "liberale Idol der Kölner Studenten". Als junger Professor hatte er sich nicht nur vehement gegen die Notstandsgesetzgebung ausgesprochen, sondern auch die Studenten bei einer Trauerkundgebung für den in Berlin am 2. Juni erschossenen Benno Ohnesorg ermuntert, die Gegner der Freiheit zu entlarven. "Vom Paulus zum Saulus" verwandelte er sich für rebellierende Studenten dann, als diese ihn auf dem 16. Frankfurter Soziologentag 1968 mit einem Handzettel angriffen, auf dem sie "die Verfolgung und Ermordung der Soziologie, dargestellt von der Scheuchspielgruppe des Instituts für vergleichende Sozialforschung unter Anleitung des Zwingherrn Erwin Kurt Scheuch" erfanden.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2009
Erhellend findet Manfred Funke dieses Buch von Ute Scheuch über ihren verstorbenen Mann, den Kölner Soziologen Erwin K. Scheuch (1928-2003). Er beschreibt das Buch als Dossier aus Werkgeschichte, Prozessakten, Presseartikeln und Korrespondenzen. Im Mittelpunkt sieht er Scheuch und dessen Arbeit am Kölner Institut für Soziologie und Vergleichende Sozialforschung während des "roten Jahrzehnts". Er rekapituliert das bösartige Kesseltreiben um den liberalen Soziologieprofessor, das linke Studenten seinerzeit veranstalteten. Außerdem berichtet er über Scheuchs Forschungsfelder wie den gesellschaftlichen Wandel und seine Studien zur Korruption. Und er hebt hervor, dass Scheuch schon früh auf "schlafende Aufsichtsräte", "gierige Genossen", "Luftgeschäfte" usw. verwiesen habe.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








