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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Irene Dische

Ein Job

Roman

Cover: Ein Job

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2009
ISBN-10 3455401473
ISBN-13 9783455401479
Gebunden, 159 Seiten, 15,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Reinhard kaiser. Ein kurdischer Killer kommt nach New York, spricht kein Wort Englisch und findet die Amerikaner höchst merkwürdig. Er hat einen Auftrag, der ihn noch mehr verstört; er soll die Familie eines türkischen Geschäftsmannes erledigen, aber Frauen und Kinder tötet er nun mal nicht gern. So verliert er die Ruhe, die er allerdings für seinen Job dringend braucht. Ein Job ist ein völlig ungewöhnlicher Thriller, weil Irene Dische ihn geschrieben hat - mit der ihr eigenen Lakonik, mit bissigem Witz und pfeilscharfem Blick für die wundersame Welt New Yorks. Sie spickt ihre Erzählung mit kurdischen Redewendungen, absurden und wahren Lebensweisheiten und erprobtem Ehrverständnis.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.05.2009

Geistvoll-graziös erscheint Barbara von Becker Irene Disches Geschichte über einen kurdischen Auftragskiller, der in New York menschliche Züge annimmt. Die Lakonie der Beschreibung entspricht dabei der Effektivität der Killermaschine Alan, meint Becker und staunt, dass in Disches Text auch für Süffisanz Platz ist, dann nämlich, wenn Alan New Yorker Gepflogenheiten aufs Korn nimmt. Außer durch seine hintergründige Komik besticht der Roman für Becker auch durch seine die Vielfalt und Absurdität des Lebens fassenden Sprachbilder.

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Archiv: Bücherschauen

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