Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 08.02.2012, 16.40 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Georg Groddeck

Georg Groddeck: Werke

Georg Groddeck, Sigmund Freud: Briefwechsel

Cover: Georg Groddeck: Werke

Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main 2008
ISBN-10 3866000294
ISBN-13 9783866000292
Gebunden, 347 Seiten, 38,00 EUR

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Klappentext

Das Verhältnis zwischen dem Schöpfer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, und ihrem ersten Anwender bei der Behandlung körperlicher Erkrankungen, Georg Groddeck, war trotz aller oberflächlichen Herzlichkeit gespannt. Dies wird durch zwei sehr ausführliche Briefe Groddecks, die zuvor unveröffentlicht waren, deutlich. Sie geben zudem einen weiteren Einblick in Groddecks Persönlichkeit und zeigen sein ambivalentes Verhältnis zu Freud. Um seine aggressiven Gefühle gegenüber dem Vater Freud zu binden, bringt er ihn in der Mutterreihe unter und zieht sich oft in eine kindliche Haltung zurück. Neben diesen beiden Briefen sind einige weitere kürzere Briefe sowie die Auslassungen in den früher veröffentlichten erfaßt. Anhang und umfangreicher Anmerkungsapparat.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.05.2009

Ludger Lütkehaus begrüßt diese Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Sigmund Freud und Georg Groddeck. Der Band bietet zu seiner Freude einige wichtige Briefe, die in der Erstausgabe des Briefwechsels 1970 fehlten und die das durchaus angespannte Verhältnis zwischen Freud und Groddeck, Arzt und Vertreter einer psychoanalytisch orientierten Psychosomatik, dokumentieren. Lütkehaus findet die Lektüre der Briefe instruktiv, teilweise berührend und insgesamt "spannend". Besonders hebt er die Dokumentation von Briefentwürfen einschließlich aller Schreibfehler und Korrekturen hervor. Damit wird der Band in seinen Augen den Ansprüchen einer "psychoanalytisch adäquaten Edition" geradezu "exemplarisch gerecht".

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Archiv: Bücherschauen

Seefahrergeschichten

08.02.2012: Die SZ feiert Michael Ondaatjes Geschichte seiner Schiffspassage von Sri Lanka nach England "Katzentisch". Auch Petur Gunnarssons Kindheitserinnerungen "Punkt Punkt Kommas Strich" kann sie sehr empfehlen. Als großes Vermächtnis würdigt die NZZ die "Römische Sozialgeschichte" des ungarischen Althistorikers Geza Alföldy. Sehr beeindruckt ist sie auch von Norbert Hummelts neuem Gedichtband "Pans Stunde". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren