Mit 23 Abbildungen. Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger. Sie ist eine der bekanntesten Politikerinnen Europas und verkörpert vor allem eines: das Streben nach Unabhängigkeit und Freiheit. Nach ihrer Deportation und dem Kriegsende wird die dreifache Mutter zur "Madame le Ministre" unter Jacques Chirac. Ihr Kampf für die "Loi Veil", die Legalisierung der Abtreibung, geht in die Geschichtsbücher ein. Neben Helmut Kohl und François Mitterrand wird sie zur Galionsfigur der europäischen Gemeinschaft. In ihren Erinnerungen berichtet sie fesselnd vom Austausch mit Politikerinnen wie Hillary Clinton oder Margaret Thatcher und schildert spannende Begegnungen mit den Mächtigen ihrer Zeit: Helmut Schmidt, Bill Clinton, George Bush, Nelson Mandela, Papst Johannes Paul II.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2009
Das trotzige "dennoch" im deutschen Titel findet Günther Nonnenmacher irgendwie unpassend. Unpassend zu der Nüchternheit, mit der Simone Veil ihre 2007 im Original erschienene Autobiografie verfasst hat. Nonnenmacher gibt die Lektüre Aufschluss über Veils Leidenszeit in Auschwitz, über das die Autorin, wie der Rezensent anerkennt, in einer Weise berichtet, dass darin auch das Unsagbare präsent ist. Ferner erfährt Nonnenmacher über Veils politische Arbeit, etwa zum Abtreibungsrecht, und die charmante Art der Autorin, über politische Weggefährten zu urteilen: Immer mit Blick auf die Qualitäten der Person, niemals auf ihre Parteizugehörigkeit.
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