Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Adrienne Thomas

Die Katrin wird Soldat

Und Anderes aus Lothringen

Cover: Die Katrin wird Soldat

Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2008
ISBN-10 3861104555
ISBN-13 9783861104551
Gebunden, 510 Seiten, 24,00 EUR

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Klappentext

Mit 37 Abbildungen. Der Roman behandelt die tragische Liebe einer jungen Rot-Kreuz-Schwester, die im Ersten Weltkrieg am Metzer Bahnhof verwundete Soldaten betreut. Außerdem enthält der Band wichtige Rezeptionsdokumente sowie Passagen des Tagebuchs der Autorin, das dem Roman zugrunde liegt. Hinzu kommen auf Metz und St. Avold bezogene Kapitel aus dem 1950 erschienenen Reisebuch "Da und dort".

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2009

Walter Hinck hat der neu aufgelegte Tagebuchroman von Adrienne Thomas alias Hertha Strauch ähnlich Eindruck gemacht wie das "Tagebuch der Anne Frank". Als echte Wiederentdeckung feiert Hinck das Buch. Für ihn ist es nicht nur Teil der historisch gewordenen desillusionierenden Literatur nach dem Ersten Weltkrieg. Die Behandlung der deutsch-französischen Grenzproblematik, gespiegelt in den Erfahrungen der jüdischen Krankenschwester Katrin in einem Metzer Lazarett, liest Hinck als erstmalige Darstellung der unkontrollierten Gewalt des Krieges aus weiblicher Sicht. Seine Thematik indessen bürgt laut Hinck für andauernde Aktualität. Katrin entwickelt sich über den vom Rezensenten wie eine "gewöhnliche Backfisch-Liebesgeschichte" aufgefassten ersten Teil des Romans und den Verlust des Geliebten in einem "Emanzipationsprozess" zur Pazifistin, zu einer "exemplarischen Figur".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren