Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Andreas Lebert, Stephan Lebert

Der Ernst des Lebens

Und was man dagegen tun muss

Cover: Der Ernst des Lebens

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN-10 3100425065
ISBN-13 9783100425065
Gebunden, 175 Seiten, 17,95 EUR

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Klappentext

Heiterkeit ist ein wertvolles Gut, etwas, das man hüten und aufheben muss, das, wenn man nicht darauf aufpasst, Gefahr läuft, verloren zu gehen - in der Düsternis des Alltags, im Ernst des Lebens. Doch wie bewahrt man sich eine heitere Gelassenheit? Was ist das Geheimnis von Menschen, die sich vom Leben einfach nicht unterkriegen lassen? Andreas und Stephan Lebert fertigen Schichtaufnahmen der Heiterkeit an, leuchten ihre Verläufe aus, ihre Ballungen, ihre Gesetze, ihre Verstecke: Gerade dann, wenn das Leben sich anschickt grau zu werden, wenn es plötzlich nur noch eine Handlung zu geben scheint - gerade dann lohnt sich ein besonderer Blick auf das scheinbar Nebensächliche, gerade dann offenbart sich das Geheimnis der Heiterkeit.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.07.2009

Durchaus Unterhaltungswert attestiert Rezensent Till Briegleb dem Buch der Brüder Andreas und Stephan Lebert zum Thema Humor und vor allem zum Thema Humorverweigerer, richtig zufrieden ist er aber nicht. Es fehlt ihm schlichtweg an einer systematischen Herangehensweise und/oder einem theoretischen Überbau. So bleibt der "Gemütsratgeber der Gegenwart und dem Anekdotischen" verpflichtet. Zu sehr wird in dem Buch der Leberts in Brieglebs Augen vor allem "Privatwissen" mitgeteilt. Das geschieht zwar auf eine - von ein paar wehklagerischen Tendenzen abgesehen - durchaus sympathische Art und Weise. Doch die ist "so generell zustimmungsfähig, dass man sehr bald skeptisch und damit ernst wird", beklagt der Rezensent.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2009

Einen leicht zwiespältigen Eindruck hat Andreas und Stephan Leberts Plädoyer für mehr Heiterkeit und weniger Ernst bei Rezensent Ernst Horst hinterlassen. Er attestiert den Autoren, leicht über das Leben zu plaudern, Geschichten und Anekdoten zu erzählen und Ratschläge für ein heiteres Leben zu geben. Das alles scheint ihm durchaus interessant, vor allem die Ausführungen über das sogenannte Stinktierprinzip und den Umgang mit allzu ernsten Zeitgenossen. Richtig ernst kann Horst das Buch aber nicht nehmen. Dass man durch noch so heitere Plaudereien selber zum heiteren Menschen wird, wenn man es nicht vorher schon war, wagt er zu bezweifeln. Erwartet man sich mehr als eine nette Plauderei, wird man von dem Buch nach Ansicht von Horst enttäuscht sein. Schlecht findet er es gleichwohl nicht. Sein Fazit: ruhig kaufen, aber bloß nicht ernst nehmen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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