Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Fritz J. Raddatz

Rilke

Überzähliges Dasein. Eine Biografie

Cover: Rilke

Arche Verlag, Zürich/Hamburg 2009
ISBN-10 3716026069
ISBN-13 9783716026069
Gebunden, 224 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

Fritz J. Raddatz, einer der profiliertesten Publizisten Deutschlands, entwirft ein Porträt des weltberühmten Dichters, das auf feinsinnige Art Leben und Werk aufeinander bezieht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2009

Angetan, aber nicht unkritisch äußert sich Walter Hinck über Fritz J. Raddatz' Rilke-Biografie. Zwischen höchster Bewunderung und Respektlosigkeit gegenüber dem Dichter sieht er den Autor pendeln. Neben Interpretationen, denen er skeptisch gegenüber steht, etwa Raddatz' Vermutung einer homoerotischen Beziehung zwischen Rilke und Rodin, findet er in dem Buch immer wieder höchst faszinierende Ausführungen. Zu diesen zählt er zum Beispiel die Kapitel über den Roman "Malte Laurids Brigge". Für brillant hält er in diesem Zusammenhang auch den Überblick über die europäische Literatur der ersten Jahrhunderthälfte. Dass Raddatz nicht alle Gedichte Rilkes eingehender betrachtet, scheint Hinck verzeihlich. Zu schätzen weiß er die "eigenwilligen, manchmal auch aufregenden Annäherungen" des Autors an die "Duineser Elegien". Allerdings wird Raddatz seines Erachtens dem eigenen Anspruch, Rilke mit "kühlem Verstand" zu lesen, nicht immer gerecht. Raddatz ist für ihn eben der "Turbo unter den deutschen Essayisten". Und eines ist das Buch zur Freude des Rezensenten nie: langweilig.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren