Geheimdienste sind für Demokratien ein problematischer Akteur. Einerseits notwendig, weil sie Regierungen in einer von Unsicherheit geprägten Welt wichtige Informationen liefern, um außenpolitische Entscheidungen besser treffen zu können. Andererseits entziehen sie sich durch ihre Arbeitsweise dem Wesen der Demokratie. Widersprüche sind damit unvermeidlich. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich Aspekten eines solchen Widerspruchs aus der politik- und rechtswissenschaftlichen Perspektive sowie aus der Sicht der geheimdienstlichen und politischen Praxis. Dabei steht der analytische Maßstab demokratische Außenpolitik im Mittelpunkt.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…