Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Georg Schild

Abraham Lincoln

Eine politische Biografie

Cover: Abraham Lincoln

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2009
ISBN-10 3506767488
ISBN-13 9783506767486
Gebunden, 272 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Abraham Lincoln (1809-1865) ist einer der bedeutendsten Präsidenten der USA. Er hat die Vereinigten Staaten durch die dramatische Phase des Bürgerkriegs zwischen Nord- und Südstaaten geführt. Lincoln gelang es, nach der Sezession des Südens die Union nach vier Kriegsjahren wieder herzustellen, und er brachte den Sklaven Amerikas die Freiheit - zwei Erfolge von welthistorischer Bedeutung. Das spannend geschriebene Buch zeichnet den Weg Lincolns als Rechtsanwalt und Politiker in Illinois und Washington nach bis zu seiner Ermordung 1865 durch einen fanatischen Anhänger der besiegten Südstaaten. Mit der lebendigen Darstellung seines Lebens verbindet der Autor eine kluge Analyse der Gründe, warum Lincoln, der anfangs kein ausgesprochener Gegner der Sklaverei war, zum Vater einer "neuen Freiheit" wurde und er mit seiner Unterschrift unter die Emanzipationserklärung am 1. Januar 1863 das Ende der seit mehr als 200 Jahren bestehenden Sklaverei in Amerika einläutete.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.12.2009

Auf engem Raum bespricht Michael Hochgeschwender drei deutsche Lincoln-Biografien, die sich von ihren amerikanischen Pendants vor allem durch die Distanz zu ihrem Sujet und die heftigen Deutungsdebatten auszeichnen. Die politische Biografie des Tübinger Nordamerikanisten Georg Schild schätzt er als "grundsolide" Einführung in die Politik der amerikanischen Zeit vor dem Bürgerkrieg. Die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteien und die Friktionen inerhalb der Gesellschaft findet Rezensent Hochgeschwender gründlich herausgearbeitet, wobei ihm die kulturellen Entwicklungen und auch die Person Abraham Lincoln deutlich zu kurz kommen.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.12.2009

Auf engem Raum bespricht Michael Hochgeschwender drei deutsche Lincoln-Biografien, die sich von ihren amerikanischen Pendants vor allem durch die Distanz zu ihrem Sujet und die heftigen Deutungsdebatten auszeichnen. Die politische Biografie des Tübinger Nordamerikanisten Georg Schild schätzt er als "grundsolide" Einführung in die Politik der amerikanischen Zeit vor dem Bürgerkrieg. Die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteien und die Friktionen inerhalb der Gesellschaft findet Rezensent Hochgeschwender gründlich herausgearbeitet, wobei ihm die kulturellen Entwicklungen und auch die Person Abraham Lincoln deutlich zu kurz kommen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren