Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Detlef Michelers

Fragen Sie mich bitte nicht, wie einsam ich bin

Romy Schneider: Eine europäische Schauspielerin. 1 CD

Cover: Fragen Sie mich bitte nicht, wie einsam ich bin

DHV - Der Hörverlag, München 2009
ISBN-10 3867171246
ISBN-13 9783867171243
CD, 14,95 EUR

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Klappentext

Ihre Tragik war ein Dasein zwischen höchstem Ruhm und Depressionen. Romy Schneider erzählt hier über ihr Leben mit großer Offenheit. Lebenslang hat sie versucht, auszubrechen aus den ihr aufgezwungenen Klischees. Aber sie konnte die Last ihrer ersten Erfolge als Sissi nie ganz abstreifen. Die Triumphe der späteren Jahre, ihr Durchbruch als ernsthafte Charakterschauspielerin bewahrten sie auch nicht vor den Abgründen ihres privaten Scheiterns. Fragen Sie mich nicht, wie einsam ich bin ist ein berührendes persönliches Dokument, dessen Unmittelbarkeit und Intensität jeden in seinen Bann zieht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2009

Detlef Michelers' Hörbiografie über Romy Schneider hat Jens Bisky sehr gefallen. Er schätzt die Zurückhaltung und Nüchternheit des Autors, wenn es um die Krisen und Katastrophen im Leben der großen Schauspielerin geht, sowie den Verzicht auf "dramatische Effekte", "gefühlige Kommentare" und "steile Thesen". Das knapp einstündige Feature hat Bisky schnell in seinen Bann gezogen, vor allem wegen der zahlreichen Gesprächspartner, Kollegen und Regisseure. Besonders fasziniert hat ihn die Stimme von Romy Schneider, die häufig zu Wort kommt. Das hohe Tempo des Hörbuchs, der schnelle Wechsel von Personen, Schauplätze, Ereignissen mag den Hörer nach Biskys Einschätzung anfänglich etwas irritieren. Aber für ihn wird damit die Ruhelosigkeit von Romy Schneiders Leben gut eingefangen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren