Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Alice Greenway

Weiße Geister

Roman

Cover: Weiße Geister

Marebuchverlag, Hamburg 2009
ISBN-10 3866481012
ISBN-13 9783866481015
Gebunden, 220 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Hongkong, 1967. Zwei Schwestern, Frankie und Kate. Ihr Vater ist in Vietnam, um den Krieg zu fotografieren, den die Mutter nicht sehen will. Während sich auf den Straßen Hongkongs die Anhänger der Kulturrevolution formieren, leben die Mädchen in ihrer eigenen Welt. Sie schwimmen im Hafen, tauchen durch das jadegrüne Wasser nach Meeresschnecken und Seeigeln, pirschen durch den Dschungel und lauschen gebannt den Erzählungen der chinesischen Haushälterin Ah Bing. Sie sind Freunde und Verbündete - Geheimnis-Schwestern. Doch bald kommt es durch die politischen Wirren zu einem traumatischen Erlebnis, das alles zwischen ihnen ändert. 

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2009

Als sei sie in den Schlingen einer Tropenpflanze gefangen, so in etwa muss sich die Rezensentin bei der Lektüre gefühlt haben. Klingt nicht so reizvoll, gehört in den Worten Katharina Teutschs allerdings zum "besten elegischen Ton der Gegenwart". Die welteröffnende Kraft der Sprache, mit der Alice Greenway eine Kindheit in Hongkong und das Ende der Unschuld beschreibt, steht für Teutsch außer Zweifel. Die Konfrontation der Schwestern Kate und Frankie mit dem Vietnam-Krieg und das Schicksal einer Familie erscheinen ihr in diesem Buch "frappierend" sinnlich erfasst und vermittelt. Ein Kampf gegen das Vergessen der eigenen Geschichte, packend erzählt aus der Perspektive einer Dreizehnjährigen, findet Teutsch.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren