Anlässlich des 15. Jahrestags des zapatistischen Aufstands am 1. Januar 1994 im mexikanischen Chiapas berichtet Subcomandante Marcos über die bisherige Geschichte des Widerstands und spricht auch über die neuen Bewegungen in Lateinamerika.
Durchaus kritisch hat Rezensent Wolf-Dieter Vogel dieses Interviewbuch von Laura Castellanos gelesen. Zwar findet er die Gespräche der Autorin mit dem Subcomandante Marcos interessant, zum Beispiel, wenn Marcos von den Fortschritten der Aufständischen in Chiapas etwa im Blick auf die Beteiligung von Frauen in politischen und sozialen Prozessen oder im Aufbau eigener Schulen und Krankenhäuser berichtet. Aber er kann der Autorin nicht den Vorwurf ersparen, dem Subcomandante mit "unterwürfiger Bewunderung" zu begegnen und daher keine spannende Debatte zu provozieren. Sein Fazit: "handzahm, wo Nachhaken angesagt wäre".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…