Mit einem Nachwort von Jürgen Drews. Neben seinem programmatischen Essay zum "Phänomen der Wiener Gruppe" finden sich im vorliegenden Buch Überlegungen zum Zweifel an der Sprache, zu den Grundlagen des neuen Theaters, zur Musik als Sprache und Bildschrift, sowie Gedanken über Rühms eigene auditive Texte und seine medialen Zeichnungen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.02.2009
Die konkrete Poesie hat ihre Blütezeit zwar hinter sich, meint Rezensent Felix Philipp Ingold. Was der "Wort-, Bild- und Tonkünstler" Gerhard Rühm aber in seinen poetologischen Aufsätzen über sie zu sagen hat, trägt in den Augen des Rezensenten nicht nur entschieden zum Verständnis der konkreten Poesie bei, insgesamt genommen sind die Texte auch ein "Beitrag zu einer Universalpoetik", wie er beeindruckt lobt. Umsichtig und plausibel stelle der österreichische Autor die Vorbedingungen und Arbeitsweisen konkreter Poesie dar, versichert Ingold, der sich nicht zuletzt auch über die "exzellente" Gestaltung des Bandes freut.
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