Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Man nennt ihn auch den Deutschen, den Walzer von Diabelli, über den Beethoven seine 33 Variationen komponierte. Irene Dische hat ihren großen Roman "Ein fremdes Gefühl" nach dieser Komposition und ihren Stimmungen geschrieben und nun vollkommen überarbeitet. "Veränderungen über einen Deutschen" ist die Geschichte eines Mannes, der nicht weiß, was Liebe eigentlich ist. Sein Naturell und seine Begabungen brachten ihn dazu, sich ausschließlich den Geisteswissenschaften zu verschreiben. 33 Veränderungen lassen ihn, beinahe gegen seinen Willen, all die normalen menschlichen Empfindungen erfahren, bevor er schließlich so etwas wie die fast vollkommene Liebe findet. Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund der großen Veränderungen in Deutschland nach dem Fall der Mauer.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009
Mit Irene Disches neuem Roman kann Burkhard Müller wenig anfangen. Das liegt vor allem an der fehlenden "inneren Notwendigkeit" der Ereignisse, wie der Rezensent erklärt. Die Hauptperson, ein eigenbrötlerischer Physiker, der erfährt, dass er eine tödliche Krankheit hat, beschließt daraufhin, ein Kind zu adoptieren, um einen Stammhalter zu hinterlassen. Er heiratet, schmiedet Mordpläne gegen seine Frau, die plötzlich verschwindet und die er dann sehr vermisst. So ungefähr liest sich bei Müller der Handlungsablauf und den findet er reichlich gezwungen. Da hilft seiner Ansicht auch nicht die formale Klammer, dass die einzelnen Kapitel nach Beethovens "33 Veränderungen über einen Walzer nach Diabelli" benannt werden, zumal der Erzählton, ob "Forteilend" oder "Presto", sich nie groß verändert, wie der Rezensent irritiert vermerkt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








