Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Kai Hammermeister
Jacques Lacan
Klappentext
Jacques Lacan, 1901 - 1981, gehört zu den wirkungsreichsten Theoretikern des 20. Jahrhunderts. Die Einführung behandelt die zentralen Kategorien seiner oftmals schwer zugänglichen Werke, vom "Spiegelstadium" über die Register des "Symbolischen", "Realen" und "Imaginären" bis zu "Begehren" und "Jouissance". Die radikalen Neuerungen seines Denkens hatten großen Einfluss auf die Philosophie des Poststrukturalismus.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Kai Hammermeister: Jacques Lacan - Informationen und Leseprobe beim Verlag C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2008
Ja, Jacques Lacan ist ein schwieriger, ein oft genug mit voller Absicht obskurer Denker, das leugnet die Rezensentin Bettina Engels nicht. Umso bewundernswerter findet sie, was Kai Hammermeister in dieser Einführung in das Denken des strukturalistischen Psychoanalytikers hier gelingt. Er bringt viel Licht ins Dunkel. Er stellt die Gedanken Lacans verständlich dar. Darum ist, so Engels, das Buch einfach ein "intellektuelles Vergnügen". Es beginnt biografisch, aber vom Leben wird gleich die Spur gelegt in die Theorie, deren "Grundbegriffe" vorgestellt werden. Aber nicht nur lexikalisch, sondern stets so, lobt die Rezensentin, dass "Lacans Erfindungs- und Kombinationsgabe" dabei immer deutlicher wird. Klingt nach einer uneingeschränkten Empfehlung.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








