Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. wurde das mehr als drei Legionen - über 18.000 Mann - starke Heer des Publius Quinctilius Varus, Legat des Kaisers Augustus, in einen Hinterhalt gelockt und innerhalb weniger Tage von germanischen Kriegern vollständig aufgerieben. Dieses blutige Ereignis, bekannt als die "Schlacht im Teutoburger Wald", war eine der schwersten und folgenreichsten Niederlagen, die Rom jemals erlitten hat. Langfristige Folge war, dass die Expansion des Römischen Reiches gestoppt, die rechtsrheinische Germania vor einer Romanisierung bewahrt und der Rhein zur Grenze zwischen Romanen und Germanen wurde.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
"Die Schlacht im Teutoburger Wald " - Leseprobe beim Verlag C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2008
Im nächsten Jahr wird es zweitausend Jahr her sein, dass der Cherusker Arminius die römischen Legionen unter Quintilius Varus schlug, doch auch zum dräuenden Gedenkjahr scheinen sich die Historiker noch nicht auf Kalkriese als den Ort der großen Schlacht geeinigt zu haben. Auch Rezensent Andreas Kilb rät zur Vorsicht, der in seiner Besprechung sehr deutlich werden lässt, wie lücken- und sprunghaft das Wissen um die römischen Germanienfeldzüge doch ist. Unter den zahlreichen Neuerscheinungen hat ihm der Band des Althistorikers Reinhard Wolters am meisten zugesagt. Dessen Vorsicht in der "entscheidenden Frage" nach dem Austragungsort erscheint Kilb eher als Vorzug und auch seine vergleichsweise "seriöse" Darstellung keineswegs langweilig. Besonders instruktiv findet der Rezensent Wolters Deutung der Germanienfeldzüge von Drusus, Tiberius und Germanicus als Part des römischen Günstlingsregiments, der dazu diente, Mitgliedern der kaiserlichen Familie "Feldherrenruhm" zu verschaffen.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.11.2008
Jürgen Busche beurteilt Reinhard Wolters' Buch über "Die Schlacht im Teutoburger Wald" sehr positiv. Er bespricht drei neue Bücher zu diesem Thema und geht dabei ausführlich auf das historische Ereignis ein, bei dem Arminius die römischen Legionen vernichtete. Die Bücher von Wolters, Ralf-Peter Märtin und Dirk Husemann fallen seines Erachtens recht unterschiedlich aus. Richtig etwas auszusetzen hat er aber an keinem der Bücher. Das Werk von Wolters scheint ihm das wissenschaftlichste der besprochenen Bücher zu sein - und zwar wissenschaftlich auf die "angenehmste Weise". Besonders lobt er in diesem Zusammenhang die Nüchternheit, Umsicht und Wissbegier des Autors.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







