Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Reinhard Wolters

Die Schlacht im Teutoburger Wald

Arminius, Varus und das römische Germanien

Cover: Die Schlacht im Teutoburger Wald

C. H. Beck Verlag, München 2008
ISBN-10 3406576745
ISBN-13 9783406576744
Gebunden, 253 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. wurde das mehr als drei Legionen - über 18.000 Mann - starke Heer des Publius Quinctilius Varus, Legat des Kaisers Augustus, in einen Hinterhalt gelockt und innerhalb weniger Tage von germanischen Kriegern vollständig aufgerieben. Dieses blutige Ereignis, bekannt als die "Schlacht im Teutoburger Wald", war eine der schwersten und folgenreichsten Niederlagen, die Rom jemals erlitten hat. Langfristige Folge war, dass die Expansion des Römischen Reiches gestoppt, die rechtsrheinische Germania vor einer Romanisierung bewahrt und der Rhein zur Grenze zwischen Romanen und Germanen wurde.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
"Die Schlacht im Teutoburger Wald " - Leseprobe beim Verlag C.H. Beck

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2008

Im nächsten Jahr wird es zweitausend Jahr her sein, dass der Cherusker Arminius die römischen Legionen unter Quintilius Varus schlug, doch auch zum dräuenden Gedenkjahr scheinen sich die Historiker noch nicht auf Kalkriese als den Ort der großen Schlacht geeinigt zu haben. Auch Rezensent Andreas Kilb rät zur Vorsicht, der in seiner Besprechung sehr deutlich werden lässt, wie lücken- und sprunghaft das Wissen um die römischen Germanienfeldzüge doch ist. Unter den zahlreichen Neuerscheinungen hat ihm der Band des Althistorikers Reinhard Wolters am meisten zugesagt. Dessen Vorsicht in der "entscheidenden Frage" nach dem Austragungsort erscheint Kilb eher als Vorzug und auch seine vergleichsweise "seriöse" Darstellung keineswegs langweilig. Besonders instruktiv findet der Rezensent Wolters Deutung der Germanienfeldzüge von Drusus, Tiberius und Germanicus als Part des römischen Günstlingsregiments, der dazu diente, Mitgliedern der kaiserlichen Familie "Feldherrenruhm" zu verschaffen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.11.2008

Jürgen Busche beurteilt Reinhard Wolters' Buch über "Die Schlacht im Teutoburger Wald" sehr positiv. Er bespricht drei neue Bücher zu diesem Thema und geht dabei ausführlich auf das historische Ereignis ein, bei dem Arminius die römischen Legionen vernichtete. Die Bücher von Wolters, Ralf-Peter Märtin und Dirk Husemann fallen seines Erachtens recht unterschiedlich aus. Richtig etwas auszusetzen hat er aber an keinem der Bücher. Das Werk von Wolters scheint ihm das wissenschaftlichste der besprochenen Bücher zu sein - und zwar wissenschaftlich auf die "angenehmste Weise". Besonders lobt er in diesem Zusammenhang die Nüchternheit, Umsicht und Wissbegier des Autors.

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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