Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Türkischen von Antje Bauer. Schon ihr Eintritt in die Industriellenfamilie stand unter einem schlechten Stern: Sani war den reichen Ankaral gils nicht gut genug, ihre Hochzeit mit Cem wurde nicht gefeiert. Wenige Jahre danach wird die schöne junge Umweltschützerin tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Warum musste sie sterben?
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 15.10.2008
Ein wenig zu proper erscheint Andreas Fanizadeh der Kriminalroman "Scheidung auf Türkisch" von Esmahan Aykol. Durchaus reizvoll findet er zwar das Personal, die in Istanbul lebende deutsche Buchhändlerin Kati Hirschel, die sich nebenher als Privatermittlerin betätigt und ihren schwulen Gehilfen Fofo. Wie wir erfahren, ermitteln die beiden im Todesfall einer Frau aus den besten Kreisen, die sich gegen Umweltverbrechen eingesetzt hat. Dieser Themenwahl kann Fanizadeh einiges abgewinnen, etwa wenn Aykol ihre Helden auf einer Reise die von der Industrie zerstörte Umwelt betrachten lässt. Doch trotz dieser Sympathien erscheint ihm der Roman bisweilen etwas zu lässig konstruiert und "eine Spur zu konventionell" angelegt. Auch der gepflegte Tonfall der Erzählung scheint ihm etwas auf die Nerven gegangen zu sein, weshalb er der Autorin "etwas mehr Härte, Schmutz, Zuspitzung, Surrealismus und Widersprüchlichkeit" empfiehlt. Denn von einer ästhetischen Gebrochenheit, wie man sie etwa aus Fatih Akins Filmen kenne, sieht der Rezensent Aykol noch weit entfernt. Dennoch ringt er sich immerhin zu dem Urteil durch, dass sich die Lektüre "insgesamt lohnt."
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








