Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Der französische Armenarzt Louis Destouches (1894 -1961) wurde unter dem Pseudonym Celine weltberühmt. Aber zugleich ist er einer der umstrittensten Autoren des 20. Jahrhunderts: Seine rassistischen und antisemitischen Äußerungen haben ihn in Verruf gebracht. Diese Monografie beschreibt Leben und Werk eines Schriftstellers, dessen Leistung als kreativer Sprachschöpfer und Erneuerer der literarischen Formen noch immer unterschätzt wird.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2008
Frank-Rutger Hausmann ruft zur Vorsicht auf. So dankenswert er die späte Aufnahme Celines in den Olymp der Rowohlt-Monografien auch findet, so lesbar und kenntnisreich ihm Ulf Geyersbachs Ausführungen auch erscheinen, so fragwürdig bleibt für ihn der Versuch, die "Doppelbödigkeit" dieses Autors mit Hilfe seiner eigenen Aussagen einzuebnen. Dabei, wundert sich Hausmann, arbeitet Geyersbach die kontroverse Gestalt Celines doch ganz ordentlich heraus. Wieso er auf eine eindeutige Aussage zu den antisemitischen Schriften Celines verzichtet und sie mit Bezugnahme auf dessen Romane und Briefe verharmlosend der Satire zurechnet, anstatt den Autor in der Traditionslinie der "poetes maudits" zu verorten, ist Hausmann ein Rätsel.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








